Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
Seite
67
JPEG-Download
 

Theorie der Musik der Griechen. 67

keine Symphonie bildeten, daher fügte man noch einefünfzehnte Saite hinzu, die aber, weil sie nicht zumErundsystem selbst gehörte, den Namen Proslambano-rnenos, oder hinzugefügte Saite erhielt. Dieses Sy-stem erhielt nun den Namen des unveränderlichen, weiles nicht möglich war, seinen Umfang noch zu erweitern.Dieß ist das Vorzüglichste von der Lyra, wenn man sieals Grundsystem betrachtet. Hierauf handelt der Ver-fasser von Seite 36 bis 48- von den Geschlechtern, Gat-tungen und Arten der musikalischen Instrumente bey denGriechen überhaupt und von den einzelnen Instrumenteninsbesondere. Nachdem der Verf. S. 49 bis 67. vonder Vermischung der Klang-Geschlechte gehandelt hat,beweiset er Seite 63. aus mehreren Gründen, daß dieGriechen keine Harmonie hatten. Seite 71. handelt derVerf. vom Tact, S. 79. von den Tonarten des Pto-lemäus, S. 99. von der Notirung der Griechen, wel-che ebenfalls durch Buchstaben, Linien, Schlüssel undNoten geschah; S. 12z. von den Gattungen der sym-phonischen Systeme; S. rz 6 . vom Unterschied der Lehr-sätze der Pythagoräer und Aristorenianer, S. i 5 i. vonder Sympathie der Klänge, S. 165. von den Fehlern inder neueren Musik, wo zugleich die Akustik des HerrnDoctor Chladni beurtheilt wird. Die Fortsetzung sei-ner Forschungen hat der Herr Verf. in folgenden Schrif-ten mitgethej't: Die musikalischen Wissenschaften derGriechen.' Von Friedrich von Drieberg. Ber-lin bey Trautwein, 1320. worin von der Harmo-

nik, Rhythmik und Metrik der Griechen gehandelt wird.Hiermit schließen sich seine Untersuchungen über die theo-retische Musik der Griechen und in der Schrift: Diepraktische Musik der Griechen. Don Friedrich vonDrieberg. Erster Theil. Berlin, bey Traut-wein 1321. theilt der Herr Verf die Resultate seinesForschens über die Melopöie, oder über die praktischeAnwendung sämmtlicher Theile der Harmonik, m>t und

E 2 zeigt