Thermometer.
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Meter dieser Art noch nicht so einrichten, daß sie bey ei-nerley Wärme auch einerley Grad zeigten oder ver-gleichbare Thermometer wurden. Im Jahr 1694that Renaldini, Professor zu Padua, den ersten Vor-schlag, dem florentinischen Thermometer bestimmte Gradezu geben, und obgleich seine Methode noch fehlerhaft war.-so lag doch schon der erste Gedanke darin, den Eis- undSiedpunkt zu bemerken und ihrem Abstände eine bestimm-te Zahl von Theilen zu geben, welches für jene Zeit sehrviel war. Nachher hat man diesem Gedanken nur ge-nauere Bestimmungen dieser Punkte noch beyfügenkönnen. 3
Newton machte 1701 bekannt, daß er sich zur Be-stimmung einiger beständigen Grade von Wärme einesThermometers von Leinöl bediene, weil diese Materieweit mehr Hitze, als der Weingeist, ohne zu kochen,verträgt. Er legte dabey die Punkte zum Grunde, andenen das Leinöl im zergehenden Schnee und bey derWärme des menschlichen Körpers stand, und theilte denRaum zwischen beyden in 12 Grade. *
Luftthermomcter.
Statt des Weingcists beym florentinischen Thermome-ter schlug Hallcy schon i6zn Luft oder Quecksilbervor, weil der Weingeist mit der Zeit die Fähigkeit, sichauszudehnen, verliert. Am 0 nt0 ns benutzte das ersteMittel und machte 1702 das von ihm erfundene Luft-hermometer bekannt, welches aus der langen, untenlufwärts gekrümmten Glasröhre mit der angeschmolze-nen Kugel besteht. Die Kugel war voll Luft, daher be-km es den Namen Luftthermometer; in der Röhre be-fach sich so viel Quecksilber, daß, wenn das Instrumentin siedenden Wasser stand, die Höhe der Quecksilbersäuleübr der untern Quecksilberfläche, mit der Barcmcter-höh zusammengenommen, 7Z pariser Zoll betrug. Es
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