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Thermometer,
ist sehr sinnreich ausgereicht, ist aber 4 Schuh lang undläßt sich also schwerlich ganz in siedendes Wasser stellen,auch nicht ohne Gefahr des Herausgehens der stuft voneinem Orte zum andern bringen. Indessen kann diesesWerkzeug zur Abmessung der eingeschlossenen dichten Luftsehr gut gebraucht werden.
Lmontons will sich auch die Entdeckung zueignen,daß die Warme des siedenden Wassers ein fester ^unktoder immer eben dieselbe sey, aber Renaldini undNewton wußten dieses schon vor ihm; HuygenSlind Papin hatten sogar schon gezeigt, haß der SatzAusnahmen leidet, wenn der Druck der Luft wegfälltoder sebr stark wird.
Nachher gab Herrmann ein Luftthermometer anlind Daniel Bernoulli zeigte eine Methode, dieRohre in eine schiefe Lage zu bringen, um dadurch denFehler zu vermeiden, der aus dem Auf- und Abrückender Quecksilberflache entsteht, wodurch der Raum in derThat verändert wird. Da es aber beschwerlich ist, deiRohre eine schiefe Lage zu geben: so hat Herr von Seg»rier 1739 gezeigt, wie man eben diese Bortheile duryBerechnung erhalten kann- Man hat auch ein stuftthcpmometer von stambert. Kinnersley in Philade-phia erfand und beschrieb im Jahr 1761 ein elettrisch'SLuftthermometcr, welches bey der mindesten Deränle-rung der inwendigen stuft äußerst cmpsindlich ist. Er latdurch Versuche damit herausgebracht, das das electritheFeuer zwar im Zustande der Ruhe keine merkliche Wämehervorbringt, aber, in heftige Bewegung gesetzt und in»dem es überall Widerstand findet, in verschiedenen,zu-mal kleinern und dichteren, Körpern Wärme und)itzepernrsacht. 5
Fahrenhcrts Thermometer.
Das große Verdienst, die erstem übercinstimnendenThermometer gemacht zu haben, gehört dem berhmten
Hanler
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