Thermometer.
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hcitische Scale, die dem Thermometer zuerst eine be-stimmte und allgemein verständliche Spracke gab lind anderen j Einrichtung und Empfehlung Boerhave sehrgroßen Antheil hat.
De Luc hat die Vorzüge dieses Quecksilberthermo-meters vor dem Weingeistthermometer aufs überzeugend-ste dargestellt, indem er bewies, daß die Gange desQuecksilbers und der Warme immer wenig von einanderabwichen, daher das Quecksilber die geschickteste Materiezu Thermometern ist.
De Serviere hat bemerkt, daß die Quecksilber-säule in einem vertikal stehenden Thermometer der richti-gen Bewegung durch ihre eigne Schwere nachtheilig seyund daß diesem Mangel durch die horizontale Lage diesesInstruments abgeholfen werden könne.
Herr von Reaumür gab r?Zo eine neue Einthei-lung des Weingeistlhermometers an. Er verdünnteWeingeist, der Pulver zündete, mit ^ Wasser, damiter in den Stand gesetzt würde, etwas mehr Hitze ohneKochen anzunehmen. Zum untern festen Punkte nahmer denjenigen an, bey welchem der Liquor steht, wenndie Kugel der zum Gefrieren hinreichenden Katte ausge-setzt ist. Dieses ist der jetzt allgemein bekannte natürlicheEispunkt, Gefrierpunkt, Austhauungspunkt. Er be-stimmte diesen Punkt, indem er die Kugel in Wassereinsenkte, welches durch eine um das Gefäß gelegte Mi-schung von geschabtem Eis uud'Salz zum Gefrieren ge-bracht ward. An diesen Punkt setzte er die Null seinerEiiithcilung und nahm das Volumen des Weingeists,wenn es bis dahin reichte, für 1000 an. Er untersuchtedurch ein sehr sinnreiches Verfahren, wobey Kugel undRühre vermittelst kleiner gläserner Maaße mit Wasser ge-füllt wurden, wie viel jedes Tausendthcilchen dieses Vo-lumens in der Rühre Raum einnehme. Weil er nun ge-funden hatte, daß sich sein verdünnter Weingeist bis zur