Thermometer.
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größten Hitze, die er im siedenden Wasser anzunehmenfähig war, um 8« Tausendtheile des gedachten Volu-mens ausdehne: so erstreckte er sein Thermometer bisauf den Zosten Grad über c>, füllte es im gefrierendenWasser bis an den Eispunkt an, ließ den Liquor in sie-dendem Wasser bis zum Zosten Grade steigen und blies indiesem Zustande das obere Ende der Rohre an einerLampe zu. Indessen haben Martine 1740, Desa-guliers 1744, Musschenbroek 7751, Hau-bold 1771 und besonders De Luc an diesem Ther-mometer solche Mangel entdeckt, die es zu richtigen Be-stimmungen unbequem machten. Eigentlich sollte dasReaumürische Thermometer blos mit Weingeist gefülltseyn, man. macht aber auch diese Einthcilung an dieQuecksilber-Thermometer und nennt sie unrichtig Reau-mürische.
De l'Jslisches Thermometer.
De l'Jsle legte 178 z der Akademie zu Petersburgein Quecksilber-Thermometer vor, dessen Einrichtung voneinem einzigen festen Punkte, nämlich dem Siedpunktedes Wassers, und dem Verhältnisse der Verdichtungdurch die Kalte abhieng. Er setzte dem zufolge die Nullan den Siedpvnkl und zahlte die Grade, welche Hun-derttausend- oder Zchntausendtheilchen ihres VvlumenSvorstellen sollten, von oben herab und nahm bey derEin-theilung rgc> Grade an, welches die noch jetzt gewöhn-liche De l' Islische Scale ist. De Lüc hat indes-sen aus sicheren Gründen gezeigt, daß man die Scaleder Thermometer nicht auf einen einzigen, sondern mitNewton und Fahren heit auf zwey feste Punkteder Warme gründen müsse.
Der Professor Christin zu Lyon theilte am Queck-silber-Thermometer den Raum zwischen dem Eis- undSiedpunkte in 100 gleiche Tj-eile ein, welches viele Be-quem-