Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Thermometer.

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Hursächsischen Grafen von Loser, die 176z verferti-get wurden, das Metallthermometer des Ze>ker unddas des Fitzgerald. Letzterer hat die Empfindlichkeitdes- metallischen Thermometers durch ein Vorgelege zuvermehren gesucht, um den Raum der Veränderungen zuvergrößern; man zweifelt aber, daß es das wahre Ver-hältniß der verschiedenen Grade der Temperatur anzeigenwerde. Dieses Metallthermometer besteht aus vier me-tallenen viereckigten Stäben von Zink, die durch eommu-nicirende Hebel vereiniget sind und wodurch am Ende einZeiger getrieben wird, der die Stärke der Ausdehnungoder Zusammenziehung der Stäbe, folglich die Gradeder Temperatur anzeigt. " H^r I, H. W. Felter,Mechanikus in Braunschweig, hat ein sehr empfindlia'esMetallthermometer zu Stande gebracht, welches auszwey perpendicularen, cylindrischen, parallel neben ein-ander hcrablaufenden Stangen besteht, wovon die einevon Eisen, die andere von Messing ist; beyde sind 4 Fußlang und haben drittehalb Linien im Durchmesser. Obenfind beyde so fest mit einander vernietet, daß sich keineohne die andere ausdehnen oder zusammenziehen kann.Unten hingegen ist an der messingenen Stange ein dreyFuß langer metallener Zeiger horizontal befestiget, derdurch die eiserne Stange bey größerem Spielraume hin-durchgeht. Dehnt sich die messingene Stange aus: sogeht der feste Punkt des Zeigers tiefer herab, hingegendas Ende des Zeigers rückt in die Höhe und beschreibtauch bey der geringsten Ausdehnung der Stange einenbeträchtlichen Bogen. Zu diesem Zeiger hat Herr Fet-ter eine Gradscheibe verfertiget » auf welche die Fah-renheitischcn Grade aufgetragen sind, von denen e.n je-der noch in viele kleine Theile getheilt ist. Ein solchesThermometer wüd außerhalb des Zimmers an der Mauerangebracht, der Zeiger gebt durch die Mauer ins Zim-mer, wo sich der Gradbogen befindet. "

§ Mit-

T. Handb. d. Erfind, irr Lh.