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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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92 Tischzeug.

großer Kunst gemacht war, ^ beweisen das Alterthumdieses Handwerks. Salamo Karte goovo Schrei-ner, deren Aufseher A d o n i r a m war. ^

Plinius und Jsidor ^ eignen bey den Griechendie Erfindung dieses Handwerks dem Dädalus zu, dersich zuerst des Richtscheits, der Bleywage, des Mcßsta-bes, des Bohrers und des kcims bediente. Ulyssesverfertigte ein Bcttgestelle, an dessen Bauart ihn seineGemahlin Penclope erkennen konnte. 6 Unter denAtheniensern hatte der Vater des Redners Demosthe-nes 2n Sclaven, die ihm Bettgesteile und Tische vonseltenem Holze machen mußten, welches ihm jährlich 12Minen eintrug. ?

Zu Nero's Zeit hatte man Tische von Citroncnholz,welches aus Mauritanicn kam ; sie waren meistens pur-purfarbig und mit Gold lackirt und standen auf künstlichgeschnittenen elfenbeinernen Füßen. Dio Cassiuserzählt, daß Seneca allein ihrer goo hatte, aufwei-chen er der Reihe nach speißte, und Ter'tullian lobtden Cicero, daß er nur einen solchen Tisch gehabt ha-be. 2 Heliogabalus hatte zuerst silberne Tische, v

1. 2. Mose 26, 13. 2 . 2 . Sam. 7, 2. s. 1 Könige 6,13. 18. 1 K ö n. 7, 2 3.?. 4. 1. K ö n. S, 13. 14. 5.

Ori§. Lid. ,0. cap. I. 6. 0^/7. Lid. 23- 7. De-in o/ide/rc; Oral. 1. oantra ^.pdad. 8. Pandora 1787. S.85. 10. La/n/rrict. in vita HalioAad.

Tischzeug. Vor Alters brauchte man kcins, sondern manaß auf wohl geglätteten Tischen. Hierauf bediente mansich lederner Decken und späterhin der Tischtücher.

Unter Heinrich VHI., König von England, kannteman in England schon die parfumirten Tischtücher, rDas so genannte damastene Tischzeug wurde vor rosJahren von der Familie Grain d' Orge in Frank-reich erfunden. 2

1. Briefwechsel der Familie der Kinderfreundes. 1786. S.52.2- Pandora. 1788.

Tod-