Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Tonarten.

tallische Mischung ist, wird noch etwas Gold genommen.Siehe Pinchbeck.

I. Jacobson Technol. Wörterb. IV. S. 411.

Tonarten, Musikarten, Dttavengattungen, Ttiocli.

darunter versteht man den Umfang, die Ordnung undBeschaffenheit derjenigen erwählten Octavengattung, dar-in eine Melodie angefangen, fortgeführt und geendigetwerden soll. Die ältesten Tonarten waren die dorische,phrygische, lydische und aeolische. Die dorische Ton-art erfand Tamyris oder Tamyras, aus Odryse inThracien gebürtig, der wegen seiner schönen Stimme be-rühmt war und nach Einigen acht, nach Andern fünfMen-schcnalter vor Homer lebte. ^ Die Erfindung derphrygischen Tonart schreibt Plinius dem PhrygierMarsyas, ^ Andere aber demHyagnis zu; dieseTonart erregte Begierde nach Krieg und Wuth; Anderebehaupten das Letztere von der dorischen. ^ Die Ton-art, die aus der phrygischen und dorischen zusammen-gesetzt war, hieß die phrygiodvrische. Der Erfinder derlydischen Tonart war Carius, § nach Andern O lym-pus, dem auch die Erfindung des enharmonischen Klang-geschlechts zugeschrieben wird. ^ Amphion lerntediese Tonart bey denLydicrn kennen, ^ und führte sie zu-erst in Griechenland ein, daher ihn Plinius ? für denErfinder der lydischen Tonart halt. Nach dem Athe -näus 3 wurden den Griechen die phrygische und lydi-sche Tonart erst bekannt, als beyde Bölker mit dem Pe-lops nach Peloponncs kamen. Nachher kamen noch dieasiatische und jonische Tonart hinzu. Die Ionische er-fand Pythermus aus Jörnen, v Die lcsbische Ton-art erfand Terpander von Lesbus 645 Jahre vor C.G. ^ Dem Pythoclides wird die hypcrdorischeund mirolydische Tonart von, Plu tarch zugeschrieben,n doch wird die Letztere auch der Sappho, die 604Jahre vor E.G. leble, von Andern aber der Damv-phila aus Lesbvs zugeschrieben, die dieselbe nebst der

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