Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Turmalin.

ungleich erhitzter Turmalin allezeit an beyden Seiten die-jenige Elektricität zeige, die der starker erhitzten Seitezugchöre. Auch entdeckte Wilson , daß die Pole desTurmalins in gerader Linie niit dem Mittelpunkte desSteins, in der Richtung seiner Blätter oder Streifen,liegen; daß ferner der Turmalin, wenn er auch mit ei-ner nichtleitenden Sudstanz, als Siegellack, Del u. f.w. überzogen wird, doch mehrcutheils auch Unter dieserBekleidung noch die von ihm bekannten Erscheinungenzeigt, ^ Canton entdeckte zuerst, daß der Turmalindie elektrischen Erscheinungen nicht in so fern zeigt, alser beiß oder kalt ist, sondern in so fern sich seine Wärmeoder Kalte ändert. " Canton und Milke sahenauch Licht bey den elcctrischen Erscheinungen des Turma-lins, Wilkc brachte sogar knisternde Funken hervor.

Bergmann, Rinman und Gerhard fanden,daß der Turmalin eine Gattung der Schorle, aber här-ter als der Stangenschorl sey. Man findet den Turma-lin auch in Brasilien, Kastilien, Jsle de France, Grön-land, Norwegen, Schweden und Siberien. In Deutsch-land fand man ihn zuerst gegen 1779 in Tyrol, dann iinsächsischen Erzgebirge. Saussure und Girtanneefanden auch Tunnaliue in der Schweiz.

Canton entdeckte die dem Turmalin zugehörigenEigenschaften 1760 zuerst an dem brasilianischen Topas,und Wilsvn entdeckte sie auch an gelben und rothenEdelsteinen, auch an grünen Edelsteinen von Südame-rika. *2

1. TVieoy/ira/i. äs IspiäilinS. säit. //em/l- Imxä. Lei. 1613.x 305. 2- Fch«. 66. o. 16- Z. L'/d-, H. 37, 7^

4. länriole Lj-eeulationes bey schlaflosen Nächten, von ei-nem Lieoyaver, der Immer Oern Lxieeulirr. Cdemnltz UndLeipzia. 1707 5. Lnt-livAus innlei inäiei, eellecti s. ?.

47erm--,!no. Imßil. IZat. p. 30. 6. 1>I,-7/ctre»ä,v)LL Oitt.

äs Me-Anete I.nzä. Uat. 17eU. 4. in prsekut. 7.ner Lez-Ioriicu. I'lora Holm. 1747: 8. x. 8. 8. IVlsm. äs

1' -IcLä.