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Turnier.
Fischer, nach Italien, die aber ihre Absicht nicht er-reichten. Doch brachten sie einige chemische Begriffemit nach Hause, welche sie zum Laboriren ermuntertenund mit der Natur des Kieses bekannter machten. Aufdiese Art leitete sie der Zufall auf die Erfindung einerComposition, welche sich vom Glase und Flusse unter-schied und die unter dem Namen Turnauer Glas - oderSteincomposition bekannt ist. Es ist eine weisse durch-sichtige Stcincomposition, welche die Gebrüder Fi-scher in Turnau zuerst aus einer Mischung von Kicß-mchl, Mennig, Arsenik und Salliler brannten, wel-cher Steinmasse sie hernach durch Zusätze von Metallendie Hauptfarbe gaben. Die Turnauer Steinschneiderkonnten nun nicht genng solche Waare liefern, weil je-der Stein, ehe er geschliffen werden konnte, erst abge-zimmert werden mußte, welches viel Zeit erforderte.Diesen Zeitverlust zu ersparen, glühte man die Com-position noch einmal in besondern kleinen Ocfen, wodie Steincomposition zu langen Stangen gezogen wur-de, die man dann in kleine Stückchen zerschlug. Da-durch wurde schon Zeit erspart; indessen mußten dieseStückchen doch erst vor dem Schleifen noch abgezim-mert werden. Um diesen Zeitverlust zu ersparen, glüh-te man daher jene Stangen zu wiederholten Malen undwenn die Masse zum Theil in Fluß kam, zwickte mansie mit einer Zange gleich so groß und nach der Art,wie der künftige Stein geschliffen werden sollte. Sokonnte man in einer Stunde iov Dutzend solcher Kno-pfe durch den Druck der Zange erhalten. Journal fürFabrik, Manufaktur, Handlung und Mode. l?YZ.October S. 207.
Turniere waren Kampfspiele oder Scheintreffen, in wel-chen der Adel seine Geschicklichkeit in den Waffen zeig-te und sich dadurch zu wirklichen Treffen vorbereitete.Es gab zweperley Arten der Turniere, einige nannte
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