Turnier.
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und sich in den Vorübungen zum Kriege am bestenhielten, ansehnliche Geschenke gab, hat man eineAehnlichkcit mit dem Dank der Turniere finden wol,lcn. 2 Bey den Spielen der Nömer wurden die-welch« um den Preis stritten, sogar in vier Factioneneingetheilt, welches mit den Quadrillen der Turniereeinige Aehnkichkeit hat. Man sieht hieraus, daß zwarbey vielen alten Völkern ähnliche Spiele üblich waren--ber die eigentlichen Turniere sind erst in spätern Zei,ten zu suchen.
Angebliche Erfinder der Turniere.
Wenn die Geschichte des brittischen Königes Ar-thur« s oder Arthus, der von 516 bis Z42 re-gierte, und des von ihm gestifteten Ritterordens vonder runden Tafel ihre Nichtigkeit hatte: so waren dieersten Turniere in England, zu Anfange des sechstenJahrhunderts, am Hofe des Königes Arthur gehal-ten worden; * allein die Geschichte dieses Königs ist zufabelhaft, daher man nichts für das Daseyn der Tur-niere daraus folgern kann. Die Engländer sollen dieTurniere erst im zwölften Jahrhundert und zwar un-ter den Königen Stephan und Heinrich II., wel-cher letztere nbä starb, kennen gelernt haben, wiedenn auch ihre Turniergesetzo erst von Richard t.nach den deutschen Turniergesetzen eingerichtet wur-den. §
Der Herr Abt Dekly, in seiner Geschichte vonFrankreich, will daraus, daß die Turniere von denAusländern »französische Gefechte, oder Gefechte nachfranzösischer Manier genannt wurden, die Folge zie-hen, daß den Franzosen allein die Ehre der erstenAnordnung derselben gebühre; besonders eignen DuFresne 6 und der Abt Choisi ? ihre Erfindungdem Gottfried von Previllyzu; auch Rüxuec