Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Turnier.

vorher nicht gewöhnlich waren, und sie vorzüglich des-wegen anstellte, um die junge Mannschaft in den Waf-fen zu üben und sich ihrer desto besser wieder die Hun-nen bedienen zu können.

Witichind sagt in seinen Annalen von Hein-rich l-: in exeruitich exogne luclr tnnta eininentmlvperad.it omnos, nt tereoeem aoet>.ris oltsntLret;und anderswo sagt er: /Imruicu; nnlitem Iisbeb-itegnesti-i zirvLuv probatum. Kreßius schreibt demHeinrich I. besonders die Einführung der Turnierein Großdeutschland zu; " Pontanus eignetihm gar die Erfindung der Turniere zu, welches auchviele andere Schriftsteller thun. Das erste Turniersoll Kayser Heinrich I. im Jahr ygo bey der Ver-mählung seines Sohnes Otto, das zweyte aber i. I.yzü, nach dem Siege über die Hunnen, zu Magde-burg gehalten haben- ^ Bey diesem Turniere sollensich, wie Georg Rüxner in seinem Turnicrbuchemeldet, welches zuerst igzo erschien, 974 deutscheRitter mit Schilden und Helmen eingesunden haben.Auch theilt Rürner eine Turnierordnung vom Kay-ser Heinrich t. mit, welche sein Rath habe abfas-sen müssen, weil er sagte, er habe mehrere Tur-niere gesehen und davon gelesen, welche vor Jahrenin Britannia, Gallia und England gehalten wurden,Wenn dieses wahr ist: so sind die Turniere älter undHeinrich I. gab ihnen blos eine regelmäßigere Form.In der Turnierordnung oder in den Turniergesetzenwurde theils bestimmt, wer vom Turnier ausgeschlos-sen seyn sollte, theils wie man sich beym Turnier zuverhalten habe. Sie schrankten auch den Luxus derDamen ein, damit die Frauen der ärmeren Ritterauch mit bey den Turnieren erscheinen konnten. Go-defroy de Prcvilly mußte auch diese Turnierge-setze Heinrichs l-, auf Befehl des französischen Kö-niges