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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Turnier,

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der hohe Adel, selbst Fürsten und Könige kämpftenmit, wie man von Carl IV. und Maximilian I,weiß. ^ Da die Turniergeletze zur Bcschützung derUnterdrückten, zur Gerechtigkeit und Großmuth auffor-derten und die Turniere selbst eine immerwährendeKriegsübung für die Ritter, eine Kriegsschule für denjungen Adel waren: so fanden Könige und KayserLiefe Spiele ihrer Aufmerksamkeit würdig. Ueber die-ses gaben die Turniere zur Verbesserung der Rüstun-gen» der Waffen und zur Ausbildung der Geschlechts-wappen Gelegenheit. Dek -Ritter mußte, zum Be-weise der Turnierfähigkeit seiner Familie, nur den vonseinen Ahnen, die auch Turniere besucht hatten, ge-erbten Helm, mit den Helmzierrathcn und Kleinodien,bey der Mappenschau aufstellen. Denn damit dieganz in stählerne Rüstungen verhüllten Ritter sich voneinander unterscheiden konnten, ließen sie ihre Schil-de mit gewissen Figuren bezeichnen, adcr andere vonMetall gefertigte Zeichen steckten sie auf ihren Helm,Die Zeichen auf dem Schilde führte bald eine ganzeFamilie gemeinschaftlich, aber durch die Zeichen aufdem Helm unterschieden sich die verschiedenen Linienderselben, und bald wurden diese Anfangs willkührli-chen Zeichen für eine Familie ausschließend üblich undder stärkste Beweis des alten Adels. Wer seineTurnierfähigkeit nicht durch Schild und Helm bewei-sen konnte, mußte sie wenigstens durch Zeugen oderBriefe darthun. Daher ließ sich nach dem Turniereein Jeder, der turniert hatte, einschreiben und bekameinen Lurnierbrief, womit er beweisen konnte, daß erpicht von unreinem Adel, sondern turnicrfahig sey. "Bom Jahr 1122 hat man schon ein solches Turnier-segifrer von Zürch. 2*

Im Jahr nZ9 verbot der Pabst Jnnocentiusauf einer Kirchenverfammlung die Turniere und ver-

wei-