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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Uhr.

jetzt, besonders auf Schiffen, gebraucht werden, derenAlter sich aber nicht bestimmen läßt. S. Sanduhr.

Nach den Sanduhren folgten die Sonnenuhren,welche der Chaldaer Berosus erfand, der 200 Jah-re früher, als der Geschichtschreiber dieses Namens,lebte. Siehe Sonnenuhr.

Nach den Sonnenuhren kamen die Radcruhren auf,welche durch eigne Bewegung die Stunden zeigten.Ihr Erfinder war Paeificus, der ,'m Jahr 846 alsArchidiakonus zu Dcrona starb. Siehe Räderubr.Wenn diese Raderuhrcn nicht schlagen, sondern nurSrunden zeigen, heißen sie Zeigeuhren; ist aber einSchlagwerk damit verbunden, so nennt man sie Schlag-uhren, deren Dante Alighieri, der iZ2i starb,in seinem Gedichte vom Paradiese zuerst gedenkt. S.Schlaguhr. Ist eine Naderubr mit einem Schlag-werke auf einem Thurme angebracht, so führt sie denNamen Thurmuhr. Man deutet die Worte des Dan-te in seinem Gedichte vom Paradiese auch auf dieThurmuhren; Andere meynen indessen, daß JacobDvndus im Jahr 1344 zu Padua die erste Thurm-uhr, die alle Stunden schlug, gemacht habe. SieheT h u r in u b r.

Manche Schlaguhren haben ein Gewerk, welcheszu einer begehrten Stunde ein starkes Geklingel macht,damit man aus dem Schlafe erwache; solche Uhrennennt man Weckuhren.

Näderuhren, die nicht eher schlagen, bis ein gewis-' ses Werk daran gerührt wird, heißen Rcpetiruhren,welche Huygens um das Jahr 1650 erfunden ha-ben soll. Der Engländer Barlow wandte im Jahr1676 die künstliche Wiederholung des Schlagwerksauf die Taschenuhren an. S. Repetiruhr.

Die Raderuhren werden entweder durch Federnoder durch Gewichte in Bewegung gesetzt. Zu denen,

die