Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Uhrglas. Uhrtafeln.

ohne Bewunderung betrachten. Auch lebende Land-schaften hat er zu seinem Zeitvertreibe verfertiget, diegroße Kunst verrathen.

Auf dem Dache eines Flügels des ?alais rovsl inPariS befindet sich eine Kanoncnuhr, deren Erfinderein gewisser Herr Rousseau ist. Sie geht alle La-ge, wenn die Sonne scheint, um Mittag loS. Wenndie Sonne Mittag macht, werden ihre Strahlen voneinem Linsenglase aufgefangen, diese cvnccntn'rten Strah-len fallen auf das Zündloch, welches der Brennpunktist, und so geht die Kanone los. Alle Monate wirddiese Linse anders gestellt. Vergleich/noch Blume ri-ll hr, Hemmung, Meereslange, Setzuhr,Wanduhr, Zeithalter.

1. 19l-niae Lxercitst. x. 453. 454. Goguet I. p.224. 2. All«gem. Lit. Zerrung. Jena 1791. Nr. 107. 3. kllilol. Irrm--rct. I6S4. Nr. 161. S. 617. 4. Anzeiger. 1791. Nr. 97.

Uhrglas, womit man die Taschenuhren bedeckt, wirdfür eine Erfindung der Engländer gehalten. Antipan-dora II. S. Z40.

Uhrmacherinnung. Karl!., König in England, brach-te i6zr die Uhrmacher in eine Innung. AntipandoraH. S. 4Z5.

Uhrschlüssel, in' welche kein Staub und Schmutz hin-einkommen und dann ins Uhrwerk fallen kann, undmit denen man eine Uhr von der rechten zur linkenHand und auch umgekehrt aufziehen kann, ohne ihrGewalt zu thun und die Feder zu sprengen, hat derUhrmacher Stephan Thorogoed in London erfun-den. Sie sind nicht größer als die gemeinen Uhrschlüs-sel und werven sowohl aus Stahl, als von Messing,gemacht; einer kosiet acht bis neun Schillinge. Go-thaischer Kos-Kalender. 178 Z.

Uhrtafeln Mit sechs Zeigern, wovon einer die Stunden,-er andere die Minuten, der dritte die Secunden, der

vierte