Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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161
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Ultramarin.

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aus man schließen kann» daß sein Vater diese Erfin-düng zu Anfange deS i6tcn Jahrhunderts machte- ^In der ersten Hälfte des i6tcn Jahrhunderts lehrteDannuccio Biringoccio zuerst die Bereitungdes ächten Ultraman'ns und unterschied es vorn Kupfer-lasur oder von dem /Vrnrro clell' ^lerngAna. Ale-xius Pedcmontanus oder Hieronymus Ru-scellai machte zu Anfange des Orten Jahrhundertsdie Bereitung des Ultramarins zuerst vollständig be»konnt. ", Savary erzählt, daß die Bereitungdes Ultramarins in England erfunden worden unddurch einen Bedienten der ostindischen Gesellschaft, dersich wegen einer Beleidigung rächen wollte, öffentlichbekannt gemacht worden sey; man siebt aber, daß dievorhin angeführten Nachrichten das Alter der ostindi-schen Compagnie übersteigen.

Hohberg lehrte auch, wie man aus Lazurstein Ul-tramarin verfertigen könne.

Man macht auch vom Silber ein Blau, welchesdem Ultramarin sehr nahe kommt. "

1. Brunn ich Mineralogie. 1751. S. 112. 2. Juvencl

De Carlencas Geschichte der schönen WissenschaftenUnd stehen Künste, übersetzt von Z. E. Kappe. 1749.I. Th. 2. Lbschn. X. Kap. S. S56. 3. Aretbas Erklä-

rung der Offenbarung Johannis. Oap. 67. p. 827. DieseSchrift findet man in des Oecumenii Lommeutnriis indlov. l?elt. Outet, karil. 1650. 1631. 4. Beckmanns

Berur. jur Gesch. der Erfind III. B 2 St. S. 176 201.

5. Oeonti'ur äu conlkrnatione Arstess 3pk>aerse. p. 144.

6. Lpeculuin lapichuin. I!amt>urZi. 1717. p. 125- 7- 1er-

rante Lor/etti Hilloria slmi Oerrsrise Ozinnalii. 1732.9?. II. 176. 8. Lartl-ol. Hiceii Oper». Vol. II. p. 366. 9.Moehsen Sammlung der Bildnisse berühmter Aerzte' S.165. 166. 10. L/rinAaccio k) rotevknia. p. 38. 11- in sei-nem Buche 6e5ecretis 1557. wo eine Abhandlung vom Ultra-marin steht. 12. 3auar^- Oictionnsirs äsOommeree. art.Outrsmsr. 13. Jacobson Tech», W rt.rv. IV. S 478.

B. Handb. d. Erfind. 12. Th. L Um-