Ventilator.
igo
^«ines Ventilators beylegte. Der Gedanke, daß dekgrößte Theil der Schiffskrankheiten von der zwischen denVerdecken eingeschlossenen, durch Athmen und AuSdün-stnNg verdorbenen Lust, herrühre, leitete ihn auf die Er-findung seines Ventilators, von dem er der königlichenSocietät in London 1741 eine Beschreibung vorlas.Im November desselben Jahres meldete der königl. schwerdische Jngenieurcapitain Martin Triewald demPräsidenten der Societät zu London, Mortimer, daßer ebenfalls eine Maschine zu Erneuerung der Luft aufden Schiffen erfunden habe, welche in einer Stunde36172 Cubikschuh Luft auspumpe. Dieser Maschinebediente man sich mit sehr gutem Erfolg auf der schwedi-schen Flotte und auch in Frankreich, wohin Triewald«in Modell derselben geschickt hatte. Die Erfindung deSTriewald hat mit der des Hales große Ähnlichkeit,daher es genug ist, die eine davon zu kennen.
Der Ventilator des Hales besteht aus zwey hölzer-nen Kasten oder Paralellepipedis, deren jedes in derMitte durch eine um ein Charnier bewegliche hölzerneKlappe ( Oiaplircizma) getheilt ist. Diese Klappen sindan einer Seitenfläche des Kastens durch das Charnier be-festiget und stehen von den übrigen Seiten des Kastensringsum um i/ro Zoll ab. Sie sind durch eine eiserneStange an einen Hebel so befestiget, daß man durchHin- und Herbewegen der Hebelstange, wie bey demdoppelten Druckwerke, abwechselnd eine Klappe um dieandere erbeben und wieder niederdrücken kann. An denGrundflächen jedes Kastens befinden sich vier Ventile;zwey derselben öffnen sich nach innen, zwey nach aussen.Jeder Kasten ist an der Stelle, wo sich die auslastendenVentil« befinden» mit einem vorliegenden kleinern Kastenoder Parallclepipedo verbunden, in welches man beweg-liche Röhren einsetzen kann, um durch selbige die Lustdahin zu leiten, wo man sie nöthig hat. Durch die ver-
schio-