Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Ventilator.

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schi'edenen Stellungen dieser Maschine hat man eS in sei-ner Gewalt, die verdorbene Lust auszupumpen, oderfrische Lust einzubringen. Im ersten Falle muß der Ven-tilator so stehen, daß seine einsaugenden Ventile mit demZimmer verbunden find, das Ende der Röhre aber hin-aus in die freye Lust geht. Diese Stellung halt HaleSfür die vortheilhafteste und konnte so mit einem doppeltten Kasten (von ro Fuß Länge, z 4 Zoll Breite undiZ Zoll Höhe) in einer Stunde auf 25000 Tonnen Luftauspumpen, und die frische Luft gieng dagegen so un-vermerkt ein, daß weder die Kranken noch die Schlafen-fenden im Zimmer davon .einige Unbequemlichkeit empfan-den. Doch bemerkt Hales, daß der Ventilator fast im-mer in Bewegung erhalten werden müsse, wenn «anrecht reine Luft im Schiffe haben wolle. Um frische Luftvon außen einzubringen, muß die Maschine außerhalbdcS Zimmers stehen, und die Leitröhre ins Zimmer ge-führt werden, wobey aber der entstehende Wind unbe-quem fallen würde. HaleS giebt übrigens noch den Rath,von seinem Ventilator Anwendungen auf die Reinigungder Luft in Kohlenschächten, Kornböden, Pulvermaga-zinen und dergleichen, zur Trocknung des Getraides undSchießpulvers, ungleichen zu Einblasung von Dämpfen,welche die Würmer und Insekten todten u. s. w- zumachen.

Da diese Maschine beständige Arbeit zu ihrer Bewe-gung nöthig hat, so siel Hales selbst darauf, sie durchHülfe einer Feuer- oder Dampfmaschine zu bewegen unddem Herrn Fitz-Gerald soll eS gelungen seyn, derDampfmaschine die hierzu nöthige Einrichtung zu geben.

2 Diese ganze Vorrichtung nahm indessen viel Raum ein,daher ist ihr Gebrauch auf Schissen nicht so allgemein ge-worden, besonders daSutton 1741 ein bequemeres Mit-tel vorschlug, daß man sich nämlich zur Erneuerung derLuft des durchs Kuchenfeuer dewirktrn Luftzugs bedienen

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