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Ventilator.
möchte, der durch ein mit dem Asckenheerde verbundenesund in mehrere Zweige verbreitetes Zugrohr an die Orte,wo er nöthig ist, geführt werden konnte. ^ Nachherwurde dieser Vorschlag durch Sutton und Desagulierdahin abgeändert, daß sie unten im Schiff einen eisernenOfen anbrachten, von welchem die Röhren in die Bödengezogen werden konnten. ^ Ventura in Venedig verbes-serte ebenfalls dieMethode des Sutton. Er verfertigteeine Kugel, die er Luftkugel nennt, ro Zoll im Durch-messer hat, und mit zwo offenen kurzen Röhren undHaaken versehen ist, um sie zu handhaben. Sie bestehtaus Thon, Eisen oder anderem Metall, das die Warmelange hält. Er machte ferner Röhren, von denen eineoben in den Hals der Kugelöffnung, die andere in diekurze Rühre paßt, um sie zu verlängern. Diese Röhrenkönnen nach Erforderniß gekrümmt werden. Soll dieLuftkügcl gebraucht werden, so setzt man sie aus einenDreysuß oder hängt sie ans Feuer; sobald die Kugelwarm wird, fängt sie an Lust zu ziehen, Man setzt dannso viel Röhren an. bis sie an den Ort reichen, aus wel-chem man die ungesunde Lust ziehen will. Man hieltdafür, daß diese Lustkugel besonders auf weiten Seereisensehr gut zu brauchen sey. Dieser Ventura erfand auchnoch einen neuen Ventilator, der nicht groß ist und auszwey viereckigtcn über einander stehenden Bälgen bestehtund mit Röhren von gepichter Leinwand versehen ist, dieüber eiserne Bieget gezogen ist, wovon eine die Luft her-aus bläßt, wie die andere sie anziehet, 5
Auch Hales erfand noch einen Ventilator, den er anden englischen Gefängnissen und Hospitälern anbrachte.Er besteht aus Luftradern, die einen runden, einen hal-ben Mann hohen Kasten vorstellen, der an dem einenEnde mit einer kurzen, auswärts gehenden Röhre ver-sehen ist. Inwendig in dem Kasten geht ein Rad mitFächern, das sehr genau an die Wände des dicht zuge-
mach-