Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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diese Flecken auch sorgfältig beobachtete, setzte aber dieUmlaufszeit der Venus auf 24 Lage. Der jüngere Cas-sini vertheidigte dagegen seines Vaters Behauptungund die meisten Astronomen stimmen auch für dieselbe.

Wenn die Venus, bey ihrem Umlaufe um die Sonne,in gerader Linie zwischen dje Sonnenscheibe und das Auge-es Zuschauers auf der Erde zu stehen kommt, so scheintsie sich als ein runder, schwarzer Flecken durch die Son-riensckelbe zu bewegen. Diesen Durchgang der VenusVor der Sonnenscheibe hat der Engländer JercmiaSHorrockes am 24. Nov. alten Styls, oder am 4. Dec,.ri. St. rstzy in Liverpool zuerst beobachtet. Noch außerihm beobachtete sein Freund William Crabtre, den«r im Voraus aufmerksam gemacht hatte, eben diese Be-gebenheit. 6 Hernach ist die Venus noch zweymak,1761 den 6. Jun. und 1769 den z. Jun. in der Sonnegesehen worden, und ihre nächsten Durchgänge sind nunerst in den Jahren 1874 und 1882 zu erwarten. Hal-ley hat 1677 zuerst auf die großen Vortheile aufmerk-sam gemacht, die ein solcher Durchgang der Venus vorder Sonne gewahrt, und gezeigt, daß er die sicherstenMittel an die Hand giebt, die Sonnenparallaxe zu be-stimmen , und dadurch die wahren Entfernungen derWeltkörper von einander und die Größe des ganzen Son-nensystems zu berechnen,

Daß die Oberstäche der Venus ungleich sey, beweisendie schon erwähnten Flecken» welche Eassini und Bi-anchini auf ihr wahrgenommen hatten. De laHiremachte im Jahr 1700 bekannt, daß er durch ein Fern-rohr, welches 90 mal vergrößerte, Ungleichheiten aufihr gesehen habe, die er größer, als die Mondsberge an-giebt. ? Herr Oberamtmann Sch röter fand am28. December 1789 durch sein Herschel'fches Telescop,bey i 5 l facher Vergrößerung, der Venus südliches Hornstumpf, mit einem davon getrennten Lichtpunkte. Auch