Vitrometer.
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Silber, viel Schwefel, Eisen- und Kupferkies ent-halt.
Der Vitriol entstand dadurch, daß man die Alaunar-ten der Alten auslaugte und das martialische Salz kry-stallisirte, welches nun Vitriol hieß.
Eine vitriolische Erde oder ein solcher Vitriol, dersich selbst in Gruben bildet, war den Alten bekannt; derVitriol kommt bey ihnen unter dem Namen gliunen vor.Plinius erzählt, jedoch als eine Seltenheit, daß manin Spanien blauen Vitriol siede. Hieraus erhellet, daßunser Kupfervitriol den Alten bekannt war.
Der Name Vitriol entstand wahrscheinlich aus vitrurnoder vitveol,in,. wegen der Aehnlichkeit, welche die Vi-triol-Krystalle mit dem Glase haben und die schon Pli-nius bemerkt hatte. Man glaubt, daß der Name Vi-triol im cilsten oder zwölften Jahrhundert aufgekommensey, Und daß Albertus Magnus der Erste sey, beydem sich der Name vilreolinn findet.
Der weiße Vitriol, Zinkvitriol, Gallitzstein, Augen-stein, der ein mit Vitrivlsaure vereinigter und krystalli-sirrer Zink ist, der zu Goslar bricht, wurde 1570 vondem Herzog Julius zu Braunschweig erfunden undErzalaun genannt, i Er wird aus den Silber- undBleyerzen, wenn solche einmal gerostet und gebranntsind, durch Sieden und Auslaugen bereitet. Atan hatihn lange verfertiget, ohne seine wahre Zusammensetzungzu kennen, welche Geosfrvy 1727 zuerst muthmaßete,aber Brandt 1735 zuverlässig entdeckte. ^
I. Jacobson technol. Wvrterbuch.il. S. 7. unter Galli-tzenstein. 2. Gehler physikal. Wörterbuch IV. S. 486.
Mikrometer, vili-omeii-um. Dieses für die Dioptrik, be-sonders zur Verfertigung achromatischer Fernrohre, sehrwichtigeJnstrument, welches dazu dient, dieBrechuugs-und Zerstrcuungs-Kraft jeder Gattung Glases zu bestim-men»