Vulkane,
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Wänden dieses Feldes Schwefel bereitet. ^ Wennman jetzt an die Stellen, wo die Schwefeldämpfc amhäufigsten aufsteigen, kleine Thonhansen führt, so er-hält man Alaun. Am Fuße der Anhöhe gegen N. O.laufen bey Pisciarelli zwo heiße Quellen mit hekti-schem, nach Alaun schmeckendem Wasser aus, die auchschon dem Plinius bekannt waren. ^ Der SeeAgnano war vermuthlich ein alter Crater, so wie auchder nebenstehende Berg Astruni ein vielleicht noch spä-ter entstandener Vulkan gewesen zu seyn scheint. DerMonte nuovo ward erst am 2ysten Sept. iZZZ auf-geworfen. DaS Meer zog sich zurück und es brachenaus einer Oestnung Flammen hervor, welche Rauchund Asche auswarfen. In 48 Stunden ward eineErhöhung von 2000 Fuß und einer halben Meile imUmfange zusammengehäuft, welche die Mündung ver-stopfte. Der dabey liegende Monte Barbars oderGcuiro ist deutlich ein alter Vulkan. Auch giebt esin dieser Gegend mehrere Mosteten, d. i. Höhlen undOerter, wo sich tödtende Luft entwickelt. Ein merk-würdiges Beyspiel davon ist die Grotta del Eane amSee Agnano; die fixe Luft auf dein Boden dieser Höh-le löscht Lichter aus und tödtet Thiere. Eine ähnlicheMostete zeigte sich vor dem Ausbruchc des Vesuvs1767 in der königlichen Capelle zu «>rtici, undtödtete einen Bedienten, der die Thür öffnete; auchbemerkte Hamilton um eben die Zeit eine gleichein einem Thiergarten daselbst.
Kircher * hat durch die gesammelten Zeugnisseder Alten bewiesen, daß der Aetna oder Monte Gi-bello in Sicilien von den ältesten Zeiten her gebrannthabe. Auch Dirgil gedenkt ^ der aus ihm fließen-den Laven. Von 1447 bis 15^6 war dieser Bergso ruhig, daß man schon die ältern Berichte in Zwei-fel zu ziehen ansieng; aber in diesem letzten und den
fol.