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Vulkane.
folgenden Jahren flössen starke Laven, bis endlich i66yund i6yz die schrecklichsten Ausbrüche erfolgten, dievornehmlich durch die dabey entstandenen Erdbe-ben verderblich wurden. Diese Erdbeben verschlan-gen i6yz in drey Tagen 16 Städte und mehrere
Landgüter, und kosteten mehr als 90,000 Menschendas Leben. Die letzten starker» Ausbrüche sind in denJahren 1755. 17ÜÜ. 1769 und 1787 erfolgt. DieLaven des Aetna sind weit starker, als die voin Ve-suv; ihre Ströme erreichen oft eine Lange von meh-ren: Meilen und haben bis 50 Fuß Tiefe. Sie flie-ßen gewöhnlich ins Meer, und bilden steile Kisten
mit Gruppen von sehr unregelmäßigen Gestalten. DerAetna ist ein Verg von hohem Alter und von so be-trächtlicher Höhe, daß der Schnee auf seinem Gipfelnicht schmilzt. Der große Crater desselben hat gegeneine halbe Meile im Umfange. Man sieht aber an
den Seiten und am Fuße des Berges mehr als 40
kleinere Kegel mit ausgehöhlten Gipfeln, welche auseben so vielen durch die Hauptmasse des großen Ber-ges ausgebrochenen Fcuerschlünden entstanden sind.Aus diesen Oeffnungen sind die Laven ausgeflvssen,welche die ganze umliegende Gegend bedecken und sichdurch ihre ausnehmende Fruchtbarkeit auszeichnen.Auch hier findet man zwischen den Lagen von LavaSchichten von Dammerde.
Die livarifchen Inseln, nordwärts von Sicilien,machen eine ganze Sammlung theils alter, theils nochbrennender Vulkane aus, worunter Volcanv undStromboli die vornehmsten sind.
Der Hekla in Island hat in altern Zeiten bis169z häufig Feuer ausgeworfen. Seit dieser Zeitblieb er still, fleug aber am zten April 1766 unterheftigem Erdbeben wieder zu toben an. Auch hat Is-land, außer dem Hekla, noch mehrere Vulkane. Im