Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Vulkane.

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Materie zur Sommerszeit in einem mit Leinwand be-deckten Topfe in die Erde vergraben, und einen Fußhoch mit Erde bedeckt, hoben nach Z—4 Tagen diedarüber liegende Erde, gaben heiße Schwefeldämpfe,und endlich eine Flamme, welche schwarz und gelbesPulver umher warf. Dieser Versuch stellte gleichsameinen Vulkan im Kleinen dar. Er ist nachher mehr-mals, unter andern auch von Baume, mit gleichemErfolge wiederholt worden.

Da nun in den Schwefelkiesen, die sich in großerMenge unter der Erde befinden, Schwefel und Eisenchymisch vereiniget sind und diese Kiese beym Zutrittder Lust und der Feuchtigkeit eine Zersetzung oder einVerwittern erleiden, indem sie ihren metallischen Glanzverlieren und in ein Pulver zerfallen, welches nuneinen herben salzigen Geschmack hat, da ferner dieLuft das Phlogiston des Schwefels in sich nimmt, des-sen Saure frey wird, und mit dem Eisen einen Vi-triol, mit den erdigen Theilen der Kiese Mittelsalzebildet und das Wasser die Auflosungskrast dieser Stof-fe befördert, so muß dabey eine beträchtliche Hitzeentstehen, die unter günstigen Umstanden in wirklicheEntzündung ausbricht. Daher hat man seit desLemery Zeit fast allgemein angenommen, daß dasunterirdische Feuer durch das Verwittern der Kiesebey hinlänglichem Zutritte der Lust und des Wassersentstehe. Wirklich zeigen auch alle Vulkane häufigeSpuren von Eisen, alle Laven sind mit Theilen die-ses Metalls versetzt, die Asche der Vulkane wird vomMagnet angezogen und unter den vulkanischen Produk-ten kommen Eisenvitriole und andere Erze vor; derDampf der Vulkane zeigt deutliche Spuren von Schwe-felsaure; in der Nachbarschaft der Vulkane werdenSelenit, Alaun und andere vitriolische Salze erzeugt;alle noch brennende Vulkane befinden sich in der Nä-B. Handb. d> Erfind.' asr Lh. P hk