Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Vulkane.

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Dieß hat Einige verleitet, den Ursprung der Vul-kane aus der Elektricität herzuleiten. Beccaria undHamilton thun das zwar noch nicht, obgleich demLetztem gewöhnlich die Meynung voin elektrischen Ur-sprünge der Vulkane beygelegt wird, sondern beydeschranken sich nur auf Nachrichten von Blitzen ausVulkanen ein; aber die hauptsächlichsten Vertheidigerdieser Erklärung sind der Abbe Bertholon deSt.Lazare und der neapolitanische Leibarzt GiovanniVivenzio, welche Erdbeben und Vulkane lediglichder Elektricität zuschreiben und als Gegenmittel widerdieselben eiserne, an beyden Enden zugespitzte undunter der Erde in mehrere Zweige ausgebreitete Stan-gen aufzurichten vorschlagen. Man hat auch noch an-geführt, daß unmittelbar nach den Ausbrüchen dieVegetation äußerst lebhaft wird, welches Folge derElektricität ist, daß ferner die Vulkane hohe hervor-ragende Gegenstände sind, nahe am Wasser liegen,viel Metallisches enthalten u. s. w. Allein die bey denVulkanen vorkommenden elektrischen Phänomene sindnur Wirkungen des Ausbruchs, die sich aus der Er-hitzung der Lust und den aufsteigenden Rauchwolkeneben so gut, wie jedes andere Gewitter, erklären.Die Ursache des ganzen AußbruchS liegt aber in demunterirdischen Brande, der keinesweges ein elektri-sches Phänomen ist.

Nach dem System des Herrn De Lüc sind diealten Vulkane unsrer Länder noch unter dem ehema-ligen Meere ausgcbrochen, besten Wasser sich durchden Boden siltrirte, und in den unterirdischen Höhleninnere Gährungen erzeugte. Die Laven häuften sichund bildeten die größeren vulkanischen Berge; biswei-len brannte das Feuer in abwechselndem Perioden,und es entstanden abwechselnde Lagen von Bodensä-tzen des Meers und vulkanischen Produkten. Die hef-

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