228
Vulkane.
ligcn Erdbeben erschütterten die alten und hauptsäch-lich die Schieferberge, und erzeugten die Spalten oderGänge, die sich nachher mit fremden Materien anfüll-ten. Die Ausbrüche warfen Trümmer des ursprüng-lichen Bodens weit umher, die sich auf dem Meer-grunde rollten, abrundeten und unter die Bodensätzemengten. Durch eingestürzte Höhlen war die Flächedes alten Meeres immer niedriger, und es bildete zu-letzt nur noch sandige und thonichte Bodensätze. Zudieser Zeit wütheten die Vulkane heftiger und warfenhie und da ungeheure Granitblöcke umher. Endlicherfolgte die große Revolution, die unser Land'aufsTrÄckne brachte, ebenfalls durch unterirdisches Feuer,welches die Höhlen unter dem alten festen Landedurchbrach und einstürzte. Nun wirkten die Vulkanettoch eine Zeit lang in den neuentstandenen Ländern involler Starke; aber nach und nach verloschen sie, weildie Materien vertrockneten, und eS an Verbindungmit Wasser gebrach; sie erhielten sich nur noch in derNähe de§ Meeres. Dagegen brachen im neuen Mee-re neue Vulkane aus, die eine Menge Inseln bilde-ten. Unter allen Hypothesen über die Bildung derErdflache ist diese des De Lüc die gründlichste. ^Wergl. Mondsvulkane.
1. Ao-iL»'touriiLl do Vli^Nl/ue. luill. 1780- 2. XXXV.
15. 3- T'U'n. XXXI. 2. -1. XIund. lubteri-an.
1' 1. 5. Qeorz 1. v. 472. 6. 11. Il/ciotln I-i/tsr-
csule ok tlie LsrtIicsusXo5 üiicl Volcsno's; i-i ?Id-iot, l'rsus-lct, IXr. 157. x. 512. 7. IVIcm. clo I'ucall. d»ksris. 1700. 8. Gehler phnsikal. Wörterbuch. IV. 202.
folg.
W,