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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wachsbleiche.

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tzke I. S. ZI3. 4. loui-nsl cle pliMcsue I7Z6- Isnvier.Kotice äe 1'HInisnsc Lous-Vsrre äes ^llocier. ksrir.1790. p. 576. Journal für Fabrik, Manufacrur, Hand-lung u. Mode. Leipz. 1794. Nov. S. ZL5- 6. TrommS»dorff Journal der Pharmacie, 111. B. 17S6. S. 274.

Wachsbleiche ist eine Anstalt, wo man sich damit be-schäftiget, daS färbende Wesen aus dem Wachse zuziehen, indem man Luft und Wasser auf dasselbe wir-ken laßt und damit dieses desto schneller geschehen mö-ge, vermehrt man die Oberfläche des Wachses undmacht es zu dünnen Scheibchen, welches jetzt durchHülfe der Körnmaschine geschieht. Schon die Phöni«zier, Griechen und Römer kannten die Kunst, dasWachs zu bleichen. Plinius nennt das gebleichteWachs cerarn xiinicam. Zu des DioscoridesZeiten blätterte man das Wachs dadurch, daß manden Boden eines Topfes erst in kaltes Wasser undhernach in das gereinigte und zerlassene Wachs ein-tauchte und mit dieser Arbeit fortfuhr, bis Alles indünne Scheibchen gebracht war; ein Verfahren, daSnoch im vorigen Jahrhundert gebräuchlich war, wie-wohl nian statt eines Topfs lieber eine Kugel odereinen Teller zu nehmen pflegte. Zu des Dioscori-des Zeit zog man diese Wachsscheiben auf Fäden undhieng sie in der Sonne auf, so daß sie sich einandernicht berührten, und benetzte sie oft mit Wasser. Pli-nius gedenket aber schon der Gestelle oder Rahmen,worauf man die Scheiben hinlegte, und er sagt, manflechte sie aus Binsen; auch hat er sogar der Tüchergedacht, womit man, wenn es nöthig war, die Ge-stelle und das Wachs bedeckte. Die Körnmaschine istallo eine neue Erfindung, die auch noch vor wenigJahren von denen, die sie hatten, geheim gehaltenward. ^ Herr von Murr fand auf einem in Her-kulanum ausgegrabencn Gemälde die Abbildung einerWachsbleiche, welches ein neuer Beweis für daS Al-ter