Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Warme.

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den ist, durch eine Losreißung vermöge ihrer Erpan-sionskraft, welche sie in geraden Strahlen fortführt,ohne daß sie sich mit der Luft verbinden und von ihraufgenommen werden kann, bis sie endlich in einigerEntfernung dennoch in der Luft gleichsam zerfließet.Die letzte Art der Fortpflanzung unterschied Scheelesehr richtig von der Mittheilung, gab ihr den Namender Umherstrahlung und nannte die so bewegte Warmestrahlende Hitze:

Das Zertrümmern deS Krystalls ist das Licht alsherausschlagender Funke und seine Wirkung ist die Wär-me. Die abstracte Warme ist als Temperatur.

Ueber die Bindung und Entbindung des Warmestoffsmachten deLüc, Black und Wilke Versuche. DeLüc ^ ließ im Winter von 1754 bis 1755 Wasserin Trinkgläsern, worein er Thermometer gestellt hatte»gefrieren und bis unter den Eispunkt erkalten. Alser dieses Eis ans Feuer brachte, stiegen die Thermo-meter bis an den Eispunkt, aber nicht höher, so langenoch eine Eisnnde um ihre Kugeln vorhanden war.Alle übrige fühlbare Warme ward vom schmelzendenEise verschluckt und gebunden, ohne auf die Thermo-meter wirken zu können. Fast zu gleicher Zeit mach-te v. Black in Edinburg diese Entdeckung, die erschon 1757 in seinen Vorlesungen vortrug, ohne siedoch öffentlich bekannt zu machen. Er bestimmte durcheine Erperimcntal-Untersuchung, daß eine Masse Eis vonZ2 Grad Temperatur nach Fahrenheit, mit einergleichen Masse von 172 Grad vermischt, ganz schmel-ze, und die Mischung doch nur die Temperatur vonZ2 Grad behalte, daß also 140 Grad Wärme blosaufs Schmelzen verwendet, und im flüssigen Wassergebunden werden. Diese Entdeckungen blieben langeZeit unbemerkt, bis Herr Wilke sim Jahre 1772,ohne von seinen Vorgängern etwas zu wissen, das Näm-liche