Wage.
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Ist die Ader geöffnet, so wird der Fuß auf ein besonderres hierzu ausgedocktes Fußgcstcll gesetzt und die aus derAder in das Wasser taufende Blut-nenze durch das Me-dicinalgewicht an dem langen Arm abgewogen. Weilaber dieses Fußgestcll sich nicht gut transportiren läßt,so hat Herr I). Glascr statt dessen auch einen Fußsoh-lcntritt, vermittelst eines Kettchens, an dem unternTheile des großen Aufhängeklobcns der Wage angebracht.Auch begegnet er den Einwürfe» , welche man seinerWage aus statischen Gründen machen könnte, durch ei-nige an diese noch anaebrachte Vorrichtungen. Derganze Apparat wiegt Z bis 5 Pfund. Das Blutmeßge-schirr besteht aus einem Becken, an dessen Seite ein umein Knie auf und nieder beweglicher Hahn angebrachtist. In dem Becken selbst sind Einsätze zu besondern Ab-sichten beym Aderlässen befindlich. Bey demselben befin-det sich auch noch ein Becher, welcher durch Zeichen in24 Theile abgetheilt ist. In diesen stürzt das Wasserdurch den Hahn des Beckens, so wie das Blut in diesemanläuft.
Einige rechnen auch den Heber, den Musschen-broek 2? beschreibt, mit zu den hydrostatischen Wagen.Eine artige Verbesserung dieses Werkzeugs von Scan»negatty beschreibt Lichtenberg. "
Die Wage des Noberval ist eine Art von zusam-mengesetztem Hebel, welche Noberval ,'m vorigenJahrhundert den Gelehrten als ein mechanisches Para-doxon vorlegte, ^ weil daran, nach seinem Ausdrucke,Kräfte, die sich einmal im Gleichgewichte befinden, im-mer in diesem Gleichgewichte bleiben, in welche Entfer-nung vom Ruhepunkte man sie auch bringen mag, jasogar, wenn sie sich beide auf einerley Seite des Ruhe-punkts befinden. Brisson hat von dem Gleichge-nichte an Robervals Wage einen scharfen, auf dieZerlegung der Kräfte gegründeten Beweis gegeben,
Schnell-