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Wage.
zu denken, die mehr auswiegt und wohlfeiler ist. Durchdie Versuche , die auf Kosten dieses Fürsten eingestelltwurden, verfiel der Hessen-Darmstadtifche Herr Majorund Hof- Bau-Dircctor I. H. Müller auf eine sehrbequeme, wohlfeile und transportable Wage, woraufdie schwersten Lasten, z. B. 200 Zentner, gewogen werdenkönnen, für welche Last nur 4 Centncr Gegengewicht nö-thig ist. Diese Wage ist besonders im Kriege, bey Fou-,-age-, Munition-und Proviant-Lieferungen nützlich zugebrauchen. "
Federwage.
Die gemeine Federwage besteht aus einem hohlen Cy-linder, an dessen Boden eine Stahlfeder und an derenLbern Theile eine eiserne Stange befestiget ist, die unten«inen Haken hat, woran man die zu wagende Last hangt,welche die Feder zusammenpreßt und die Stange bis aufrine der Last angemessene Lange aus dem Cylinder herauszieht. Auf der Stange ist eine Scale angebracht, derenZahlen und Einschnitte die Pfunde oder das Gewichtder Last anzeigen. An dem Deckel des Cylinders ist einRing angebracht, woran man die Wage hält oder auf-hängt. Die gemeine Federwage hat Leupo ld schonbeschrieben; eine größere und besser eingerichtete Stahl-federwage erfand Herr Rosen thal. Herr Ha-rr in erfand eine Federwage zur Vergleichung der mehre-sten Gewichte in Europa und machte sie den ig-ten März1788 bekannt. Sein Sohn verbesserte sie. Sie giebtdie Verhältnisse eilf fremder Gewichte zu dem französi-schen Markgewichte an. 3 * Eine besonders sichere Fe-derwage, in so weit sich die Genauigkeit bey dieser ArtWage treiben läßt, die zugleich sehr dauerhaft ist undauf ziemlich große Lasten eingerichtet werden kann, hatHerr Prasse erfunden,
Noch