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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wagen.

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mit vier Rädern erfanden die Phrygier; 6 solcher vier-rädrigen Wagen gedenkt schon Homer. ?

Auch die Streitwagen oder Sichelwagen sind von ei-nem hohen Alter; die Volker, welche Palästina be-wohnten , halten dergleichen zur Zeit des Josua. sBey den Griechen soll These us den ersten Streitwagengehabt und Orilus, ein Aetolier, den erhöheten Kut-schersitz daran erfunden haben. ^

Auch die Römer hatten frühzeitig Wagen; in denXll Tafeln wird schon die arcera genannt, deren sichkranke Personen bedienten. Eine spätere Erfindungwar carperttum, ein zweyrädriges Fuhrwerk mit gewölb-ter Bedeckung. Noch später kamen die cm-i-ucas, einFuhrwerk der Vornehmen, auf, dessen Plinius zuerstgedenkt. Lissuin war bey den Römern ein geflochtenerWagen mit zwey Rädern, worauf Mannspersonen fuh-ren; er wurde von Maulthiercn gezogen. Einen offe-nen Wagen oder Rollwagen, der Lllecsswn hieß, erfan-den die Lolgae, eine Nation in Gallien. 10 GoldeneWagen hatte Heliogabalus; " Aurelianuserlaubte den Privatpersonen, in silbernen Wagen zufahren. "

Vom Bespannen der Wagen.

Wagen und Pferde zu brauchen, sollen die Einwoh-ner der Stadt Cyrcne in Afrika erfunden haben. "Bey den Griechen erfand der Argive Trochilus daSVorspannen der Pferde vor den Wagen. "

Die Phrygier spannten zuerst zwey Pferde neben ein-ander " und in Arkadien soll Minerva, die Tochterdes Jupiter und der Coryphe, zuerst gelehrthaben, den Wagen mit vier Pferden zu bespannen. "Nach Andern soll ErichthoniUs zuerst in Griechenlandvier Pferde neben einander gespannt haben; i? aberman fuhr schon vor ihm, zu des Danaus Zeit, in