Wagen.
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Argis mit vier Pferden. Sesostris ließ seinen Tri-umphwagen von überwundenen Königen ziehen. r» Haman noch vier Pferde neben einander spannte, hatte derWagen eine doppelte Deichsel; Clrsthenes von Si-cyon änderte dieses zuerst, indem er einen Wagen miteiner Deichsel machen ließ, zwey Pferde daran und dieandern bepdcn vor die letztem spannte. "
Die Sitte, vier weiße Pferde vor den Triumphwagenzu spannen, schreibt sich vom Camillus her. 2"Marcus AntoniuS war der erste Römer, der Lö-wen vor seinen Wagen spannte; Plinius sagt,daß dieses nach der Pharsalischen Schlacht geschehen sey,aber nach einem Briefe, den Cicero vor dieser Schlachtan den Atticus 22 schrieb, ist es wahrscheinlich, daßes Antonius schon vor dieser Schlacht gethan habe.Pompejus bediente sich zuerst der Elephanten; 2;HeliogabaluS bediente sich der Tiger, Löwen undHunde, Aurelian der Hirsche. 2»
Wagen^ die sich selbst bewegen.
Eine Spur von einem Fuhrwerke, daß sich selbst be-weget, findet man doch schon in alten Zeiten; es wirderzählt, daß an den Panakhcnaen, einem Feste der Grie-chen, eine Galeere, die durch inwendig in dem Raumebefindliche Räder getrieben wurde, so durch die Stadtfuhr, wie man auf dem Meere hinsegelte.
Roger Baco, ein englischer Franziscaner-Mönch,entwarf schon einen Magen, der ohne Beyhülfe lebendi-ger Thiere bewegt wurde. 2»
Ob der dreyrädrige Wagen, mit welchem Hierony-nrus Cardanus im iktcn Jahrhundert in Bonvnie»fuhr, ein sich selbst bewegendes Fuhrwerk war, wageich', aus Mangel näherer Nachricht, nicht zu entschei-den. ^
B, Handb. d. Erfind. 12c Lh« Est S1 -