Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wagen.

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Der Fürst von Sansevero, Raimund di San-gro, hatte einen Wagen, der ohne sichtbare Triebkraftim Wasser gieng. 32

Ein geschickter Mechaniker in Wien erfand vor nichtlanger Zeit einen Wagen, mit dem Man ohne Pferde fah-ren konnte, wohin man wollte. Das Triebwerk daranist einfach und eine einzige Person konnte ihn lenken.Der Fürst Esterhazy kaufte den ersten Wagen dieserArt für Zoo fl.

Einen ähnlichen Wagen, der sich ohne Pferd, blosdurch Hülfe einer Feder bewegt , erfand Herr Cammasde Rodez 33 in Paris.

Philipp Jgnaz Trexter in Graz erfand undverfertigte einen Wagen, worin man sich selbst so ge-schwind fahren kann, als ein Pferd im Trabe zieht; dieLenkung geschieht durch eine besondere Maschine; aufgeradem Wege erhalt man den Wagen durch zwey Rä-der. Der Künstler hat diesen Wagen für 20 Dukatenverkauft. 3»

Der Mechanikus Sitte, der sich vor ein Paar Zäh-ren in Dessau aufhielt, hatte einen Wagen verfertiget,der auf zwey großen Hinterrädern und einem kleinenDorderrade stand, und worin man sich selbst durch Dre-hung einer Kurbel fahren konnte.

Herr Neubert, der sich auch einige Zeit in Dessauaufhielt, verfertigte ebenfalls einen mechanischen Wagen,der in dem Hause des Herrn Apothekers Hasel er inWörlitz stand; die nähere Einrichtung desselben ist abernicht bekannt.

Herr Niedhardt, der jetzt in Liegnitz ist, verfer-tigte in Magdeburg einen dreyrädrigen Wagen, woriner sich selbst fahren konnte und brachte ihn mit nachDessau.

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