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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wappen.

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aus, welches von dem Helme an beyden Seiten desWappens herabhängt. Auch noch andere in den Wap-pen befindliche Figuren sind aus den Turnieren ent-lehnt; dahin gehören die Sparren, die Pfähle,die bey den Turnieren einen Theil der Schran-ken ausmachten, welche die Bahn umschlossen. Sosind auch die in den Wappen vorkommenden Figurender Gestirne und Thiere von den Namen der Kämpten-den herzuleiten, die sich Sonnen-, Löwen-, Adlerritteru. s- w. nennen ließen. 6

Der Waffcnzcichcn durfte sich nur der Freye bedie-nen, das ist, der hohe und niedere Adel, denn dieserallein erschien in voller Rüstung, als Reiter vom Kopfbis zu den Füßen bedeckt. Einige Tage vor dem Tur-nier mußte jeder Ritter, zum Beweise seiner Turnier-fähigkeit, den von seinen Ahnen, die auch turnirt hat-ten, ererbten Helm, mit den Helmziervathen oder Klei-nodien, wie auch den Wappenschild, zur Schau aufstel-len, da dann diese Stücke von den Wappeukönigenund Herolden erst untersucht und geprüft wurden.

Einige meynen, daß in Frankreich die Seereisen un-ter den französischen Königen Heinrich (reg. vonryZi bis 1060) und Philipp I. (reg. von ro6c»bis iioz.) zur Einführung der Wappen Gelegenheitgegeben hätten, daß aber diese Ehrenzeichen erst durchdie Turniere in den Gang gekommen wären. ? Border Regierung Ludwigs des jüngern, welche vonHZ7 bis nZo dauerte, sieht man indessen keine wirk-liche Wappen in Frankreich. Zn dem Siegel diesesKöniges erscheint die erste Lilie, welche Figur daSBordertheil eines Wurfspießes der alten Franzosen vor-stellen soll. Diese Figur wurde bald in dem Wappender Könige von Frankreich vervielfältiget, hernach abervor Karl V. wieder bis auf die Zahl drey vermin-dert. Ludwig der jüngere gebrauchte auch zuerst dieHerolde bey der Krönung Philipp Augusts oder

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