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Wappcnbrief. Wappenbuch.
Schild war das Waffcnstück, worauf man jederzeit dasHaiiptwaffenzeichcn anbrachte, darum gab der Privat-mann seinem Siegel nicht nur die Form des Schil-des, sondern er versah es auch mit den nämlichenFiguren, die er als ausschließliche Unterscheidungszei-chen auf seinem Schilde trug. Wie nun die Maffen-zeichcn schon erblich waren, so wurden es auch dieSiegelfiguren, woraus die Gcschlechtssicgel entstanden,die man, weil sie aus den Wappcnzeichcn entsprungenwaren, in der Folge Gcschlechtswappen oder Ge-schlechtswaffcn nannte. ^
1. lacitur äs mor. t-erm. Eap. 6- 2. 711-,,'alorr IV IV. In.loript. IVKNVIXXXlI. 8. /Iluratoii Xntignitt. Itsl. ineäiissvi. 1". IV. I.id. III. p. 69. 4. O. Prauns Abhand-
lung vom adeligen Europa in L„r§crmei/icri Lidlio-rliess s^uellri. ÜV II. p. 786. 5. Juveneldc Car-
len caS Geschichte der schönen Wissenschaften und freyenKünste, übersetzt von I. E. Kappe. 1749. 1. 2H. X.Kap. S. 180. 6. Ebendaselbst. II. Th. 1752. S. 479. 7.Ebendas. I. Lh. 1749. X. Kap. S. 180. 8. Ebcndas. II.
Th. 1752. S. 478. 9. Jablonsklc allgemeines Lexicon.Leipzig. 1767. I. 2H. S. 138. 10. Ebendas. II. Th. S.
1588. » Hamb. vermischte Biblisch. III. Tb. S. 885. 11..Lllgem. Lit. Zeitung. 1790. Nr. 19. und Erläuterungen derHeraldik, als ein Commentar zu Gatterers Abriß überdiese Wissenschaft. Nürnberg. 1789. 12. Taschenbuch der
teutschen Vorzeit, aufs Jahr 1794. Nürnberg und Jena.S. 182. folg.
Wappenbrief. Der älteste unbezwe,'fette Wappenbri'ef,den man bisher kennt, ist derjenige, welchen K. Al-brecht iZvz dem Stifte Gurck ertheilt hat. Bey-träge zum deutschen Rechte von v. Joh. ChristianSiebenkees, Pios. d. Rechte zu Altorf. 1789- 5 >6. Th. und allgem. Lit. Zeitung. Jena. 1792. Nr. z6.
Wappenbuch war ein Register der Wappen, dessen sichchesvnders oie Wappcnkünige bey Turnieren bedienten,
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