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Wasser.
wandelt. Dieser Versuch wurde 1787 bekannt gr«
macht. ^ Vergl. Kälte.
Von der Elasticität des Wassers.
Man hat die Elasticität des Wassers theils dadurchbeweisen wollen, daß die unter einem spitzigen Win-kel auf dasselbe geworfenen Steine unter gleichem Win-kel wieder davon abprallen und so über eine langeWasserfläche hin mehrere Sprünge in flachen Bogenmachen, welches Zurückspringen nach den Gesetzen desStoßes nur bey elastischen Körpern Statt finden kann,theils hat man auch die Elasticität des Wassers da-durch beweisen wollen, daß sich der Schall durch das-selbe fortpflanzt. Gegen den ersten Beweis hat manaber Einwendungen gemacht und aus dem zweyten istnoch nicht klar, ob sich das Wasser auch durch äußereGewalt zusammendrücken lasse; das mußte durch Ver-suche erwiesen werden. Den ersten Versuch dieser Artmachte der Kanzlar Bacon (s- 1626 §); xx füllteeine hohle, ziemlich dicke Bleykugcl mit Wasser, schmolzdie Oeffnung zu, hämmerte und preßte die Kugel flach,und berechnete, wie viel dadurch die Kapacität ver-mindert worden sey. Diesem Versuche nach ließ sichdas Wasser auf einen gewissen Grad zusammenpres-sen, drang aber zuletzt wie ein feiner Thau durch dasBley. Robert Boyle füllte ein zinnernes rundesGefäß, woraus er die Luft gezogen hatte, mit Wasser,trieb mit einer Spritze so viel Wasser, als möglichhinein, ließ es zulöthen, und schlug es an einigenStellen mit einem hölzernen Hammer flach; wenn eralsdann eine Nadel durchs Zinn trieb und wieder her-auszog, so sprang das Wasser aus der kleinen Oeff-nung 2 bis z Schuh hoch in die Luft. ? Mus-schenbrock erzählt, daß Honoratus Fabri ei-nen gleichen Versuch mit einer bleyernen Kugel an-
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