Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Waffel

aus schloß Lavoisier, das Wasser sey in zween Be-standtheile zerlegt worden, der Sauerstoffgas habe daSEisen verkalkt und der Wasserstoff habe die Gestaltder brennbaren Luft angenommen. Bald nachher stell-ten Lavoisier und de la Place genauere Versucheüber die Zerlegung des Wassers durch Eisen und Koh-le an; auch entwickelten Lavoisier und Meusnier,vermittelst eines eignen Apparats, aus Wasser,' wel-ches auf einen glühenden Eisendrath getröpfelt ward,«ine Menge brennbarer Luft, wobey sich der Drath ineinen Eii'enkalk verwandelte. Kurz Lavoisier fanddie Waffererzeugung aus Wasserstoff und Sauerstoffden Grundtheilcn der dephlogistissrten und brennbarenLuft durch Versuche immer mehr bestätigt und bauteein ganz neues System der Chymie darauf. DerErste, der den Folgerungen widersprach, die Lavoi-sier aus diesen Versuchen zog, war de la Methe-rie. bv Wichtigere Einwürfe dagegen machten Fon-tana, Priestlcy, Westrumb, Achard und Klap-roth. Den entscheidendsten Versuch für die Wasser-zerlegung machten Paets van Troostwyck.zu Har-tem und Deimann i. I. 1789- Herr van Trooft-wyck nahm eine Menge Glasröhre, die an einemEnde mit Einfügung eines Golddraths zugeschmolzenwar. Nachdem die Röhre mit Wasser gefüllt und zudem offenen Ende ein zweyter Golddrath eingebrachtworden war, der dazu diente, elektrische Funken, durchdas Wasser hindurch, an den andern Drath zu füh-ren, so wurden starke elektrische Funken hindurchge-leiket. Sobald dieses geschah, entwickelten sich Luft-blasen aus dem Wasser, welches vorher von aller Luftbesreyt worden war, und das Wasser verminderte sichin seinem Umfange. Die hierbey erhaltene Luft ließsich mit einem Knall entzünden und wurde dann wie-der zu Wasser, Ob man nun gleich auch gegendiesen Versuch gegründete Einwendungen gemacht hat,

so