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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Waffcrbleysäure. Wasserharnisch.

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Wasserbleysäute. Dos Verhalten der Wasserbleysauregegen die Metalle hat Herr l). I. B. Richter be-schrieben. ?lls er die Wasserbleysaure mit vegetabili-schem Alkali gesättigt, und diese mittclsalzige Laugemit gesättigter salzsaurer Zinnauflvsung vermischt hat-te, erhielt er eine sehr schöne lockere hellblaue Farbe,der man den wenig paffenden Namen des blauen Car»mins gegeben hat. Vergl. Saure. I. B. Rich-ter über die neuern Gegenstände der Chymie, 2tesStück. Breslau und Hirschbcrg. 1792. gr. 8-

Wasserfarben sind solche, die in Leim oder Gummi-wasser aufgelöset und dann zur Malcrey gebrauchtwerden. Ihr Erfinder und die Zeit ihres Aufkom-mens ist noch nicht erforscht; ihr Gebrauch ist indes-sen wohl sehr alt, welches durch mehrere Gemäldedes Alterthums bewiesen werden kann. Man willzwar ihre Erfindung dem Aristides von Theben zu-schreiben, Plinius aber erwähnt unter den Verdien-sten desselben um die Malerkunst nichts hiervon.

Wassergöpel; den ersten Wassergöpcl gab WolfgangLascher oder Lasser, ein Salzburgischer Kunstmei-ster, ums Jahr 1556 an. Er ließ ihn in Tyrol er-bauen, wo man noch im Jahr 1545 einen Schachtversaufen ließ, weil die Wafferhebung zu kostbar wur-de. Gemeinnützige Kalender-Lesereyen v. Fresenius.i. B. S. 55.

Wasserharnisch wurde von einem Deutschen, FranzKeßler, erfunden und in einer 1617 zu Frankfurtherausgekommencn Schrift: Unterschiedliche bishermehrentheils Lscreta u. s. w. bekannt gemacht. Die-ser Wasserharnisch ist an einem Ende weit und offen,an dem andern enge und mit einem Boden versehen:er wird aus gutem Rindsleder gemacht, welches miteiner Masse von Wachs, Terpentin und Tischlcrsirnißüberzogen, dann mit starken Stäben und Reifen ge-steift