Wafferpumpc. Wasscrschild.
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heißt, weil sie durch das Wasser in Bewegung gesetztwird. Bey den gewöhnlichen Pressen wird die Spin-del durch einen Hebel umgetn'eben. Um >32 eben ge-formte Bogen zu pressen, muß die künstlich hervorge-brachte Last einer Schwere 2Zo bis Z20 Centner glei-chen, wozu die Kraft von 4 bis g Menschen erfordertwird, die, vermittelst eines Hebels von iz bis 15Fuß Lange, die Presse treiben müssen. Wenn diesewenigen Menschen dasselbe Geschäft täglich einige ^0Mal wiederholen müssen, so wird ihnen diese Arbeitsehr sauer. Um ihnen diese Arbeit zu erleichtern undnoch wenigere Menschen bey der Presse nöthig zu ha-ben, hat man schon lange darauf gedacht, diese Pres-sen durch das Wasser in Bewegung zu setzen, welchesschon die übrigen Maschinen einer Papierfabrik in Be-wegung setzt, und deswegen mancherley Vorrichtungenerfunden. Die vorzüglichste ist die Wusserprcsse, wodie Spindel durch die Schraube ohne Ende und durchdas horizontal liegende Stirnrad, welches an die Spin-del befestiget ist, vermittelst der Welle und eines ander Welle angebrachten Wasserrades herumgetriebenwird. Der Papicrfabrikant, Herr Schmidt zu Ha-senburg bey Lüneburg, hat diese Wasserpresse vor ei-nigen Jahren zuerst auf seiner Fabrik angelegt. Jour-nal für Fabrik, Manufakt. Hands. und Mode. 1796.May. Seite folg,
Wasserpumpe erfand Ctesibl'us von Alexandrien.Vergl. Pumpe, Schiffpumpe.
Wassersäulenmaschine. Winte rsch mied erfand sieaus dem Harze; der Bergmechanikus Mcnde hat siesehr simplisicirt und sie zur Vcrschaffung mehrererWasserloosung im sächsischen Gebirge angebracht, Wit-tenberg. Wochenblatt. 1769. 2 B. 48- St. S. 40z.
Wasserschild des Johann Christoph Wagcnscil,eines Professors zu Altorf, war ein aus dünnen Spa-nen