Wassertreter.
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te Wasser mit der hohlen Hand und hielt sich 15 Mi-nuten auf dem Wasser auf. 2 In Mayland erfandendie Bruder Gcrli eine Maschine, mit der man bis andie Brust im Wasser gehet, aber mit Händen und Armenalle Bewegungen machen kann. ^ Der Professor Car-nus in Rode; geht mit zwey hohlen Ellipsoiden vonHol;, die er an die Füße bindet, und vermittelstzweyer Stöcke, an denen unten wieder solche Hohl-kuLeln befestiget sind, auf dem Wasser: er selbst ge-steht aber, daß es nicht ohne Schwierigkeiten geschieht.* Karl Kunz aus Augsburg erfand eine Maschine,mit der er auf dem Wasser gierig und verschiedeneKunststücke machte. Er machte zu Wien, Presburgund 1786 auch zu Prag auf der Moldau Probendamit. ^ Am zosten März 1790 machte ein ehema-liger Lakai Friedrichs des Einzigen in Berlin dieerste Probe, mit einer von ihm selbst erfundenen Was-sermaschine, durch deren Hülfe ein Soldat mit seinenWaffen und mit seiner Equipage, wie er ins Feldmarschirt, über einen Strom oder See gehen kann.Sie besteht in zwey großen weiten ledernen Stiefeln,die bis über die Hüfte gehen. Oben befindet sich eineArt von einer kleinen ledernen Wanne, die um denLeib geht und worin die Patrontasche, Tornister undDrodbeutel gelegt werden, um das Gleichgewicht zuhalten und dem Mann im Gehen nicht beschwerlich zufallen. Jeder Stiefel hat unten zwey Bleche, wieFloßfedcrn, die sich zuthun, wenn der im Wasser ste-hende Mann den Fuß hebt und sich öffnen, wenn erden Fuß niedersetzt. Diese Maschine ist mit zweygroßen Riemen, die kreuzweis über beyde Schulterngehen, befestiget, doch so, daß der damit bekleideteMann den Obcrtheil des Körpers frey hat und unge-hindert sein Gewehr laden und losschießen kann. Mankann diese Maschine so zusammenlegen, daß man siebeym Marsch über den Tornister aufbinde» kann; sie
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