Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wasseruhren.

ist leicht und doch dauerhaft. Die erste Probe, die derErfinder in der Spree machte, entsprach Allem, waser VorthrilhasteS davon gesagt hatte. ^

1. Ja klonst ie Lcx. Leipzig. 1767. II. S. 1353. 2, Erl.

polit. Akitung. 1735. Nr. 76. den 80. Sept. 3. Allgem»Lit. Zeitung. 1785. Nr. 231. 4. Ebendas. Nr. 269. 5.

Kunst- - Gcwerb- und Handwerks - Geschichte der Reichs-stadt Augsburg. 1783. II. Th. S.176. 6. Erlanger Rcal-Zeitung. 1730. Nr. 32. den 23. April. S. 290. 2SI.

Wasseruhren sind Maschinen, mit welchen man durchHülse des tropfenweise ablausenden Wassers die ver-flossene Zeit bestimmen kann. Es gab vielerlei) Artenderselben, die aber meistens darin übereinkommen, daßdas Wasser durch ein kleines Loch eines Gefäßes inein anderes siel, worin ein leichter Körper schwamm,der die Höhe des Wassers und dadurch die verflosseneZeit anzeigte. Die Erfindung der Wasseruhren ist'überaus alt und reicht über alle uns bekannte schrift-liche Nachrichten hinaus. Die Egypticr sagen, Her-mes Trismegistus oder Merkur sey der Erfin-der derselben; dieser habe beobachtet, daß der Kynv-kephalos, ein dem Scrapis geheiligtes Thier, deSTages zwölfmal in gleichen Zeiträumen sein Wassergelassen habe, welches ihn veranlaßte eine Maschinezu machen, die eben diese Wirkung that und den Tagin 12 gleiche Theile theilte; * auch Pierius schreibt,die Egyptier hätten in der Stadt Achanta nächst demNil ein großes Gefäß, das ihre Priester mit Wasserfüllten, um damit die Stunden abzumessen.

Auch bey den Chinesen sind die Wasseruhren voneinem hohen Alter. Sie bedienten sich eines runde»Gesäßes, welches unten ein Loch hatte und auf dasWasser gesetzt wurde; wie nun das Wasser eindrang,sank das Gefäß nach und nach nieder und zeigte dieTheile der Zeit an.

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