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Wasseruhr.
Boethius im Ztcn Jahrhundert, wie auch die Iiorolo.tzia noLturna werden ebenfalls für Wasseruhren gehalten.Die Gesandten des persischen Königs Aaron überreich-ten im Jahr 8oy n. C. G. Karl dem Großen eine eher-ne Wasseruhr zum Geschenk.
Die walzenförmigen Wasseruhren sind hohle blechernecylindrische Maschinen, wo der Durchmesser der Grund-fläche wenigstens 2 und ein halb Mal größer ist, als dieHöhe des Cylinders. Inwendig ist der Cylinder mitFächern versehen, die zum Theil mit Wasser angefülltsind, welches durch ein kleines Loch aus einem Fache inSandere tröpfelt, wodurch ein langsames Umdrehen deSganzen Cylinders verursacht wird. Je genauer daSWasser in den Fächern abgemessen ist, desto richtiger zeigtdie Uhr die Stunden an. Man halt gemeiniglich denCarl Vailly, einen Benediktiner von der Brüder-schaft St. Manr zu Sens in Bourgogne, für den erstenErfinder dieser cylindrischen Wasseruhren und es kannauch nicht gelaugnet werden, daß er im Jahr rüyo einesolche Uhr verfertigte; ^ aber der erste Erfinder derselbenist er nicht, denn der Pater Dominicus Martine!-li von Spoleto beschrieb schon 166g eine solche Wasser-uhr in seinem zu Venedig gedruckten Commentar vonden Elementar-Uhren. Die cylindrischen Wasseruhrenscheinen also eine italienische Erfindung zu seyn, die indie Mitte deS vorigen Jahrhunderts fällt. Im Jahr1695 erfand Amontons eine Wasseruhr, die zurSee zu gebrauchen war. ?
Der Franzos Hu bin brachte eine gläserne Wasser-uhr von Z und einem halben Fuß Höhe zu Stande,die man nach dem Maaße der Zeit stellen konnte, wieman wollte, b Herr Riefert, Kupferschmidt in Nord-hausen, hat eine neue Art von Wasseruhren erfunden. *
1. exercitLt. p. 4-Z. 454. Gogouet I. 224. F/il-
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