Wasserwage.
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Illb. IX. c. 9. I^ib. X. c. 12. 3. k?icero äs IVst. Oeor.
II. I'lin. Vll. 0 . 56. 4. ^e§st. äs rs inilit. III.
c. 8. 5. Juvencl de CarlencaS Gcsch. der schönen
Wiss. und freyen Künste, übers. von I. E. Kappe.1722. 2. Th. 31. Kap. S. 423. 424. 6. l-rc-u-L
äre l'raile Zsnsrsl cles IinroloZe». karis. 1734. 7. ks-
msr^ues st expöriencss pll^Iic^uer lur la conllruction äsla Lleps^ärs. karis. lomüert. 1695. 8. Juvenel de
Carlencas Gesch. a. a. O. 9. Lichtenbergs Ma-gazin. IV. B. 1. St. S. 187. 1786.
Wasserwage ist ein Instrument, wodurch man eine Ho-rizontallinie von einem Orte bis zu dem andern absehenoder verlängern kann, um dadurch zu erfahren, wievielder Ort, wo man das Wasser hinlei'ten soll, tiefer liegt,als der andere, wo man es herleiten will. Ein solchesInstrument mußte den Egyptiern schon in den ältestenZeiten bekannt seyn, denn da die Fruchtbarkeit Egyptcnsvorn Uebertreten des Nils abhängt, dieser Fluß aber sichnicht weit genug ausbreitete, so mußten sie denselbenin die entlegenen Felder zu leiten suchen, welches ohneAusmessung des abhängenden Erdreichs mit der Wasser-wage nicht geschehen konnte. Die Beschaffenheit ihresLandes und die Beförderung der Fruchtbarkeit desselbennöthigte sie also auf das Wassermägen zu denken. Manerzählt, daß schon Menes den Nil einen andern Wegleitete, und vom Osiris, der wahrscheinlich mit demMenes Eine Person ist, sagt man, daß er zu beydenSeiten des Nils starke Dämme anlegen und Schleußt»bauen ließ, um die Felder zu wässern, i Um eben dieseZeit legte man aus gleicher Absicht den See Moeris an. ^Geraume Zeit nachher, etwa i6gy Jahre vor ChristiGeburt, ließ S e so st ris das Nilwasser, vermittelst vielerGraben, überall Hinleiten, welches Alles nicht ohne Was-serwage geschehen konnte. ?
Man hat von der Wasserwage, die auch den NamenHorizontalwage, Bleywage, Schrotwage, Setzwage
T 2 führt,