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Wasserwage.
führt, vkelerley Arten. Die gemeinste ist die Schrot»wage oder Setzwage, an der ein Bleyloth so angebrachtist, daß es auf einen gewissen bezeichneten Punkt ein-spielt, wenn es gegen die Grundfläche des Instrumentslothrecht gerichtet ist. In dieser Lage ist alsdann dieGrundfläche horizontal und jede in ihr gezogene Linieeine Horizontallinie. Vitruv * nennt schon drey ver-schiedene Arten der Wasserwagen, nämlich die üiopU-as,die librana aguariam, und die dritte, cliorodaieiu ; nurdie letztere beschreibt er, welche Mario tte auch verbesserthat. 5 Bis aufPicards Zeit bediente man sich häufigdes Astrolabiums zum Nivelliren, ^ nachher erfand manaber bequemere Wasserwagen, an denen Picard, Rö-mer und HuygenS zuerst die Dioptern oder Absehenanbrachten. ?
Picard verband mit der Setzwage zuerst die Diop-tern und zwar so, daß das Blcyloth, wenn es auf dasgehörige Zeichen einspielt, senkrecht auf der Viflrlinieder Dioptern steht; dann kann man durch die Diopternweit hinaus sehen und versichert seyn, daß die Punkte,aus die man trifft, in der verlängerten Horizontalliniedurchs Auge liegen. Weil aber hier scharfe Bestimmun-gen nöthig sind, so pflegt man statt der Dioptern lieberein Fernrohr mit dem Fadenkreuze anzubringen. EineVerbesserung dieser Picardischen Wasserwage, die denNamen niveau L lunettes führt, beschrieb Le Fcburer?52- 2
Die eigentlich so genannte Wasserwage (Niveauä'eau) besteht aus einer metallenen Rohre, an der beydeEnden offen und in rechten Winkeln umgebogen sind. Injedes Ende wird eine Z bis 4 Zoll lange Glasröhre einge-küttet, so daß beide Glasröhren mit der metallenencommunicirende Röhren bilden. Man gießt durch dieeine Glasröhre so viel gefärbtes Wasser, daß es auch indie andere tritt. Wenn dieses Wasser ruhig steht, so
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