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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wasserwage.

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muffen sich seine Oberflächen in beyden Glasröhren in ei«nerley Horizontalebene befinden. Die Erfindung dieserWafferwage wird dem Lheven 0 t zugeschrieben. ? Zudieser Art gehören auch dis Wasserwagen, wo Diopternund Fernrohren auf der Oberfläche einer flüssigen Mate-rie schwimmen. Schon de la Hire schlug derglei-chen Dioptern vor, wozu man die Vorrichtung beymPicard, n findet. Leupo ld 12 bildet eine vonihm erfundene Einrichtung zu einer Wasserwage mitDioptern und auch ein Fernrohr nach Sturm ab,welches auf kleinen Kähnen so schwimmt, daß seine Axeder Wasserfläche gleichlaufend ist. Hicher gehört ver-muthlich auch das vom Herrn IVl. Charles Castelli,Profi der Physik zu Mayland, erfundene I^iveau s !u-uotte cl'approcliv llottant, welches in einem Augenblickeinem Jeden dieHorizontallinie mit der größten Genauig-keit angiebt, ohne daß eine besondere Wissenschaft dazunöthig ist. Man kann mit Hülfe dieses Instruments,mit der größten Leichtigkeit, die schwersten und feinstenVersuche im Wasserwägen machen. " Herr Keitwählte statt des Wassers sehr glücklich Quecksilber undmachte i/yc> seine Quecksilberwage bekannt. AuchHerr Villart hat 1789 eine Verbesserung der Was-serwage zu Stande gebracht; die gewöhnliche Wasser-wage hatte nämlich die wesentlichen Fehler, daß mandamit keine Horizontallinien angeben konnte, die längersind, als die Entfernung, welche der Beobachter mitseinem Gesicht erreichen kann; zweytens verursachte-dieLewegung der Atmosphäre ein Wanken auf der Ober-fläche des in dem Instrument Enthaltenen Liquors, daherman entweder nur bey sehr ruhigem Wetter damit operi-ren konnte, oder die Resultate wurden ungewiß. HerrVillart zu Paris hat nun eine Wafferwage verfertiget,die diesen Fehlern nicht unterworfen ist. 1^

Eine andere Art sind die Hangewagen, welche, aufge-hangen, sich durch ihr eignes Gewicht so stellen, daß die

Schär-