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Weberstuhl.
zu seiner Mutter: gehe nun heim, besorge deine Ge-schäfte , Spindel und Webcrstuhl; * auch erzählt er,daß in einer Grotte der Nymphen steinerne Weberstühlewaren. ^
Die mehresten Verbesserungen hat jedoch der Weber-stuhl erst im vorigen und gegenwärtigen Jahrhundert er-halten. Der Weber Brau n zu Nimwegen erfand einesolche Einrichtung des Wcberstuhls, daß er auf demsel-ben i. I. 1676 einen Rock ohne Rath weben ließ. Auchließ ein Leinweber zu Hippoltstein auf seinem gemeinenWeberstuhle ein Hemde mit Acrmeln, ohne Nath, auSdem Ganzen weben.
Der Engländer Ioh. Ray gab um das Jahr 17z/eine Einrichtung des Weberstuhls an, wodurch einMann, ohne Verlust an Zeit, die breitesten Tücher we-ben kann. Die Hauptsache bestand in dem Schützen,den man, um ihn von dem gewöhnlichen zu unterschei-den, In nsvotte snsioile nannte. Inzwischen hat dieseEinrichtung nicht so viel Vortheil verschafft, als man An-fangs hoffte. §
Ein Modell eines Wcberstuhls zu fcchonnirtenZeugen,wobey der Weber keinen Menschen nöthig hat, der dieFaden zieht, erfand Hohlfeld, geb. zu Hennerndorfin Sachsen 1711., gest. 1771.
Der Spanier Michael Nodondo erfand 1777einen Weberstuhl für die breitesten Tücher. *
Herr Falcon in Frankreich hat einen Weberstuhlangegeben, den man den Meberstuhl ä lskalooririo nenntund dessen sich die Seidenmanufakturen in Frankreich be-dienen. Herr Re girier gab einen Weberstuhl mit ei-ner Walze an, den man rotier ä cvlinäre nennt, undfür den Herr Rcgnicr große Belohnungen erhielt.Die Seidenmanufakturen in Frankreich bedienen sich des-selben mit großem Vortheil. In England verfertiget
man