334
Wrderstuhl.
man seit einiger Zeit die Blattstifte zu den Stühlen derSeidenweber aus der Masse, woraus die Lettern derBuchdrucker gegossen werden. Eine andere Erfindungder Engländer ist diese, daß sie die Blattstäbe, zwischendenen die Niethe oder Stiele befestiget werden, vonMetall in Formen gießen. Herr Paulct in Nimcsist durch viele Versuche auch auf dieses Geheimniß ge-kommen. b
Einen bequemen Weberstuhl zu den gestrickten engli-schen Westen hat der Strumpfwirker Lindn er in Chem-nitz um 1785 erfunden. ^
Zu Dublin bedient man sich schon seit einigen Jahrenin mehrern Werkstätten der Weberstühle mit Federn von«insr neuen Erfindung, welche die Arbeit sehr simplifici-ren, und vermittelst welcher ein Mann eben soviel ar-beitet, als sonst vier in gleicher Zeit.
Herr Pages in Berlin machte den rg. März 1791bekannt, daß er einen sehr künstlichen Weberstuhl erfun-den habe, auf welchem, vermittelst eines sehr einfachenMechanismus, ein Arbeiter drey Ellen breite Zeuge ver-fertigen kann, ohne nur die Arme deshalb ausbreitenzu dürfen, da sonst zu Arbeiten dieser Art zwey Webererfordert wurden. "
1, kiiil. VII. leci. 57. L. Homer. II. I. v. 31. IttrAi/. 6«-
or§. I. v. 294. 3- äs piatura Vet. I. 4. p. 26.
Ler/-. Io/i. Tonsur äs Iciololatr. IV. c. 73. 4. Homer.
«. v. 856. P. v. 850. 5. Homer. Oil. v. v. 104.
6. Beckmanns Anleit. zur Lechnol. 1737. S. 56. 1.
7. v. Ant. Friedr. Büsching Erdbeschr. III. Lh. Achte
Austage. 1788. 8. Kdnigl. Grosbritt. Geneal. Kalend.
Lauenb. 1780. 9. Journal von und für Deutschland.
1785. 2. Th. S. 529. 10. Kaiser!, privileg. Hamburg,
neue Zeit. 1791. 85. Stück. 11. Ebendas. 1791. Nr- 44.die Beylage.
Wech-