Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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337
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Wechsel, Wechselbrief, Wechselhaiidel. ZZ?

llm das Jahr 1246 zeigen sich deutliche Spuren vongezogenen Wechseln, da Pabst Inn 0 cenz IV. fürden Aftcrköm'g Heinrich Naspe aus Thüringen25000 Mark Silber zu Venedig in die Bank legte, da-mit sie ihm durch die Kaufmannschaft zu Frankfurt amMayn ausgezahlt würden. ? Die nächste Spur vonWechseln findet sich in England; Anderson führtnämlich aus 1'^oieri koecler-ilms einen Befehl KönigEduards !. vom Jahr 1307 an, worin er verordnet,dem Pabst seine Einkünfte aus England nicht andersals durch Wechsel zu überwachen, b Der Herzog Jo-hann von Brabant gab der Hansa im Jahr 1Z15 denfreyen Wechselhandel in seinen Staaten, mit der Erlaub-niß, denselben sowohl verbrieft, als unverbrieft füh-ren zu dürfen. Dieß scheint die erste Urkunde zu seyn,wo des trassirten Wechsels in Deutschland förmlich er-wähnt wird. 2 Der älteste Wechselbrief, den man'bi'Sjetzt kennt, ist vom Jahr IZ 28 , den ein Lorroineo clsLoriomoiii an einen Alexander Bvrromco aus-stellte. " Die Vortheile, welche die Wechselbricfe derHandlung verschafften, machten solche bald allgemeinund man bemühete sich, ihnen eine bestimmte Form zngeben.

1. Oialrac 17s et conlumes üs la mer, ü Lourüssux. 1661.4. Beckmanns Beyträge zur Geschichte derErsindungen.I. Th. S- 210. 2. JablonSkie allgem. Lex. Leipzig.

1767. II. 726. 3. Könial. großbritt- geneal. Kalender.

Laucnburg. 1781. 4. Schroeckh allgcmeineWeltgcschicht«für Kinder. IV. B. S- 110. S. Halle Magie. 1. B.1788. S- 89. Lntipandora 1. S- 483. 6. Handlmigsbi-

bliolhek, herausgegeben von Büsch und Ebeling. Hamburg-1735. drittes Stück. 7. F r> Chr. Ion- Fischers Ge-schichte des deutschen Handels. 1785. Hannover. Th. I.S> 297 bis Z19. wo von dem Ursprünge des WechselrechtSgehandelt wird. 8. Handlungsbiblivthek von Büsch undEbeling. a- a. O- S- Fischers Geschichte dcö deut-

.Ha»db. d. Erfind. -srLh. D sch-n