348 Weingeist. Weknprobe.
Kazin von rnerkw. neuen Reisebeschreib. Berl. 17S0. N.B.
S. 53. 24. Wittenberg. Wochenblatt. 1768- 15tes Stück.
Weingeist; von seiner Entzündung durch den elektrischenFunken siebe: elektrischer Funke. Daß die Flamme deSWeingeistes etwas Master gab, hatten schon mehrereChemiker bemerkt, aber Lav visier brachte es darinam weitesten und erhielt im September 1784 aus 16 Un-zen Weingeist iZ Unzen Wasser. Lichtenbergs Ma-gazin III. B. l. St. S. 71. 72.
Weinkelter s. Kelter.
Weitstesetanz s. Ta n ; kun st.
Weinöl. Die K. K. privil. Cremor Tartan- und Wein-essig-Fabrick zu Nußdorf, ohnweit Wien, präparirt undverkauft ein von dem Director Herrn Stapf erfunde-nes und, auf die von der medizinischen Facultät in Wiendamit angestellten Versuche, von Sr. Majestät dem Kay-fer besonders privilegirtes Weinöl, wodurch, mit einer sehrgeringen Quantität von wenigen Lothen dieses den völ-ligen Wcingcruch habenden Oels, gute Weine noch bes-ser und schmackhafter gemacht., süße lange erhalten,kranke verbessert, verfälschte entdeckt und gereiniget,auch unreine Wasser rein, gesund und genießbar gemachtwerden können.
Weinprebe ist ein Mittel, wodurch man erfahren kann,ob ein Wein verfälscht ist, oder nicht. Diese Verfäl-schung soll bey dem Champagner durch Hühnermist, beyandern Weinen aber durch Zucker, Honig, Syrnp u. a.Dinge geschehen. Herr Heran zu Paris hat ein Mit-tel erfunden, das die Verfälschung der Weine anzeigtund zugleich dazu dient, dem Weine das Saure zu be-nehmen. r Herr Jicknes hat folgendes Mittel zurErforschung der Verfälschung der Weine empfohlen undals untrüglich bekannt gemacht: mit dem Weine, denman probiren will, füllt man eine Bouteillc mit einem
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