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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Weinsteinsameö. Weinveredlung.

den Weinhefen einen guten Weinstein in großer Mengeertrahiren soll rc. von Joh. Rudolph Glaub er.Amsterdam 1654.

Weinsteinsaures ist eine unvollkommene Säure, die einenBestandtheil des Weinsteins ausmacht, sonst aber auchnoch in einigen sauren Früchten -z. B. in den Tamarin-den, enthalten ist. Scheele hat diese Säure entdecktund Retzius lehrte zuerst die Bereitung derselben.Schwedische Abhandlungen 1770. S. 207.

Weinveredlung. Die natürlichste Weinveredlung ge-schieht durch oas Sortircn der Trauben, auch wohl dereinzelnen Beere; ferner durch die Zeit, denn je längerein Wein auf dem Fasse liegt, desto mehr nimmt er aninnerer Güte zu. Ferner können auch Weine durch dasGefrieren veredelt werden. Schon H 0 ffmann wußte,daß starke alte Weine, wenn sie gefrieren und das wäs-serig« Eis davon abgesondert wird, viel stärker und gei-stiger werden. r Glau der lehrte, die Seele desWeins, d. i. sein Feuer oder das Weinvl, während derGährung mühsam zu sammeln; ^ er erfand das Mittel,sauergewordenc Weine dadurch zu verbessern, daß mansie mit der Weinessenz von guten Weinen nochmals gäh-ren läßt. b Me süße Weine, auch die spanischen, diesauer geworden waren, verbesserte Glauber dadurch,daß er 4 bis 6 Loth siren Salpeter, in ein Tuch gebun-den, in das Spundloch hieng. ^ Mauchart bewies,daß ein mäßiger Zusatz von Alkalien den Geschmack der'Weine verbessert, das Blut verdünnt und die Absonde-rungen und Ausführungen befördert. § Der Herr Berg-rath Buch holz in Weimar besitzt sowohl ein Pulver,als auch Flüssigkeiten, durch deren Beymischung verdor-bene Weine wieder hergestellt und trinkbar gemacht wer-den können; er hat bereits viele glückliche Versuche da-mit gemacht. §

1. Halle fortgesetzte Magie ll- B. 17LS. S. 4L3. S. Eben.

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